Geimpft geschädigt geleugnet

Der Verein "Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie e.V." möchte mit dem Projekt geimpft, geschädigt, geleugnet" betroffenen Menschen eine Stimme geben, die über die sogenannte Corona-Schutzimpfung erhebliche gesundheitliche Schäden erleiden mussten. Immer noch wird ein dringend erforderlicher Diskurs über die teilweise schrecklichen Folgen dieser beispiellosen Impfkampagne mit massivem gesellschaftspolitischem Druck gezielt verhindert. Dies gilt insbesondere für die Akteure im Gesundheitswesen.

Deshalb wollen wir auch mutigen Ärzten und Therapeuten sowie anderen Berufsgruppen, die mit der Impfkampagne und deren Auswirkungen beruflich belastet waren und sind, eine Plattform bieten, um ihren Beitrag zur Aufarbeitung dieser verschwiegenen Katastrophe zu leisten – im Interesse der geschädigten Menschen und des gesellschaftlichen Friedens.

Mit viel Herzblut und großem Engagement setzen wir vom Verein MWGFD uns für Sie ein. Dafür müssen auch laufende Kosten getragen werden, z. B. für die Organisation unserer Pressesymposien, für Geschäfts- und Pressestelle, für Druck und Versand von Flyern und Informationsbroschüren, für den Betrieb der Imfpgeschädigten-Hotline und für das Forum uns unterstützender Ärzte und Heilpraktiker.
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Wir dürfen leider keine Spendenbescheinigungen ausstellen. Das Finanzamt Passau hat uns durch Bescheid vom 19. Oktober 2020 die Gemeinnützigkeit entzogen, weshalb wir keine Zuwendungsbestätigungen für steuerliche Zwecke ausstellen dürfen. Das Rechtsbehelfs- und Klageverfahren gegen diese Entscheidung wurde leider zu Ungunsten des Vereins entschieden.</p>

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Episodes

Sunday Apr 26, 2026


Das Interview wurde erstmalig am 01. 07. 2025 veröffentlicht.
Katja war gesund, als sie 2021 ihre erste COVID-19-Impfung erhielt. Heute lebt sie mit über 30 Diagnosen, ist schwer pflegebedürftig und kämpft jeden Tag ums Überleben. Im Gespräch mit dem Arzt Ralf Tillenburg und Johannes Clasen schildert sie ihren dramatischen Leidensweg – mit klaren Laborbefunden, aber ohne Kostenübernahme durch das Gesundheitssystem. Da sie alle Diagnosen mit Befunden nachweisen kann, fordert sie nun Anerkennung und Hilfe.
Als Katja im April 2021 ihre erste COVID-19-Impfung erhielt, konnte sie nicht ahnen, dass dieser Moment ihr gesamtes Leben verändern würde. Heute, vier Jahre später, sitzt sie schwer krank in der Praxis des Allgemeinmediziners Ralf Tillenburg, der sich auf die Behandlung von Impfgeschädigten spezialisiert hat. Was sie erzählt, ist erschütternd, vor der Kamera zu sitzen und über ihren Leidensweg zu berichten kostet ihr sichtlich viel Kraft. Vor den Impfungen sei sie gesund gewesen, habe nur eine Nickelallergie gehabt, so Katja. Jetzt habe sie über 30 Diagnosen, viele davon seien schwer und irreversibel.
Katjas Leidensweg begann schleichend. Bereits nach der ersten Impfung spürte sie starke Veränderungen. Nach der zweiten im Mai 2021 wurde es schlimmer, die dritte Impfung verschärfte alles. Tragischerweise gehören alle drei Impfchargen, die Katja erhalten hat, zu jenen, die als besonders schadensträchtig gelten – wie in dieser Übersicht dokumentiert ist. Auch in der vom Paul-Ehrlich-Institut veröffentlichten Auswertung über Verdachtsfälle von Impfreaktionen und Komplikationen sind Katjas drei Chargen aufgeführt. Die vollständige Liste steht als Exceltabelle zum Download bereit.
Katja entwickelte Lähmungen in den Beinen, Nesselsucht, kognitive Probleme, Muskelzucken, Muskelzittern, Luftnot, Herzrasen, Kribbeln in den Extremitäten und der Zunge, schwere Sehstörungen, konnte ihren Körper mit all seinen Symptomen nicht mehr verstehen. Erst als eine verständnisvolle Ärztin sie 14 Monate nach der Impfung gefragt habe, ob sie geimpft sei, sei es ihr wie Schuppen von den Augen gefallen. „Mir haben die Worte gefehlt.“
Die medizinische Einschätzung: Ein besonders schwerer Fall
Ralf Tillenburg, der Katja seit Anfang 2024 behandelt, sagt klar:„Sie gehört zu den Patienten, die es besonders schlimm getroffen hat, die fast alles hat, was man nach einer Impfung kriegen kann.“ Dazu gehören kognitive Störungen, Herzmuskelentzündung, Kraftlosigkeit, Muskelschwäche, ME/CFS, Hautveränderungen, Entzündungen im Gehirn, Endotheliitis, Immunschwäche, Gerinnungsstörungen, Small Fiber Neuropathie und noch vieles mehr, sprich „eine ganze Menge Dinge, die man sich so als Laie gar nicht vorstellen kann und die die Lebensqualität nahezu auf Null runterfahren.“
Viele dieser Diagnosen hat Katja bereits mitgebracht. Ralf Tillenburg vervollständigte die Diagnostik. Das Ergebnis: ein komplexes und bisher kaum verstandenes Krankheitsbild, wie es vermehrt nach COVID-19-Impfungen auftritt. Für viele dieser Zustände gibt es, so Tillenburg, nicht einmal einen offiziellen ICD-Schlüssel.
Obwohl alle Diagnosen belegt seien, habe niemand die hohen Kosten für die Diagnostik der verschiedenen Krankheitsbilder übernommen. „Diese Erfahrungen machen ganz viele“, so Ralf Tillenburg. Die meisten seiner Patienten hätten schon bis zu 25.000 Euro ausgegeben, nicht nur für Diagnostik, sondern auch für Therapieversuche. „Das Problem ist, dass die Betroffenen im Regen stehen gelassen werden.“
Katja leidet unter vielen der typischen Krankheitsbilder des sogenannten PostVac-Syndroms. „Ich weiß gar nicht, wo ich mit meinen Schäden anfangen und aufhören soll.“ In allen Krankheitsbildern, die Ralf Tillenburg erläutert, findet sie sich wieder. Denn: „Ich hab alles nachweisen lassen.“
1. Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Erschöpfungssyndrom (ME/CFS)
ME/CFS ist eine schwere neuroimmunologische Multisystemerkrankung, die zu extremer Erschöpfung, körperlicher Schwäche, einer drastischen Reduktion der Belastbarkeit, sowie zu Funktionsstörungen zahlreicher Organsysteme führt. Unzählige Symptome wie Schwindel, Herzrasen, Tinnitus, schmerzhafte geschwollene Lymphknoten, ausgeprägte Reizüberempfindlichkeit gegenüber Geräuschen, Düften und Licht, Schmerzen am ganzen Körper, sowie kognitive Störungen sind nur einige von vielen Beschwerden dieses komplexen Krankheitsbildes, von dem auch Katja mit all den genannten Symptomen betroffen ist.
„Ich kann keine Einkaufstasche mehr tragen. Die Kräfte sind komplett weg. Ich kann nichts mehr im Haushalt machen. … Was das für Kraft kostet, das kann ich nicht beschreiben“, so Katjas Erläuterung ihres Zustandes. Duschen und Baden könne sie nicht mehr, auch habe sie keine Kraft mehr, sich selbst die Haare zu waschen, sie bekomme „alles gemacht“, sei komplett auf Hilfe und häufig auf einen Rollstuhl angewiesen. Ralf Tillenburg erklärt den Zustand bildhaft so: „Man kann sich das ungefähr so vorstellen, als ob man in einem elektrischen Gerät nur noch fast leere Batterien reintut, dann funktioniert das ein, zwei Stunden, dann muss man die Batterien wieder wechseln. … Das ist dann wirklich ein Zustand, der ist unglaublich.“
Im Alltag äußert sich ME/CFS bei Katja in der völligen Erschöpfung nach geringster Anstrengung (post-exertional malaise), sowie massiver Einschränkung der Lebensqualität.
2. Spikeopathie – persistierende Spike-Protein-Präsenz
Mit „Spikeopathie“ beschreibt Tillenburg eine anhaltende Produktion oder Präsenz des Spike-Proteins im Körper. Die freien Spikes, die „ohne Antikörper, ohne Bindung an Proteine frei im Blut herumschwimmen“, seien labortechnisch nachweisbar. Die beste diagnostische Methode sei derzeit jedoch, so Tillenburg, die Beurteilung des Verlaufs der Antikörper gegen die Spikes. „Wenn sie fallen, ist das ein Hinweis, dass die Spikebelastung nachlässt. Bleiben sie hoch oder steigen sie, ist das ein Hinweis, dass immer noch Spikes produziert werden.“
Die Besonderheit bei Katja: Sie erhielt klare Laborergebnisse, dass ihre Spikeopathie nicht von einer Corona-Infektion stammen könne: Der Spikenachweis ist positiv, die Nukleokapsid-Antikörper sind negativ. Das bedeutet: Es liegt kein Hinweis auf eine stattgehabte natürliche SARS-CoV-2-Infektion vor – die Spike-Proteine stammen bei Katja aus der Impfung.
3. Herzschäden – Myokarditis und Aneurysma
Eine Myokarditis ist eine Entzündung des Herzmuskels, die insbesondere bei körperlicher Belastung potenziell lebensbedrohlich sein kann. Bei Katja wurden eine durchgemachte Myokarditis, sowie eine Perikarditis, eine Entzündung des Herzbeutels, mittels Cardio-MRT von einer Kardiologin diagnostiziert. Infolge dieser Myokarditis entwickelte Katja ein Herzwandaneurysma – eine krankhafte Ausbuchtung der Herzwand, die die Herzfunktion erheblich beeinträchtigen kann und mit einem erhöhten Risiko für Komplikationen wie Risse oder innere Blutungen einhergeht.
Ralf Tillenburg erläutert in diesem Zusammenhang: „Wer nach einer Impfung EKG-Veränderungen sowie erhöhte Werte bei Troponin, ProBNP und D-Dimeren zeigt und Symptome wie Engegefühl, Brustschmerz oder Luftnot hat, bei dem ist die Wahrscheinlichkeit für eine stattgehabte Myokarditis hoch.“ Darüber hinaus weist Tillenburg darauf hin, dass Gefäßaneurysmen – also Gefäßaussackungen – auch eine bekannte Folge der Impfung sein können. Studien zufolge könne das Spike-Protein elastische Fasern im Körper schädigen. Dies führe dazu, „dass in den großen und den kleineren Blutgefäßen … an manchen Stellen die Gewebeelastizität und Gewebefestigkeit nachlässt“, was wiederum die Bildung solcher Ausstülpungen – wie sie bei Katja an der Herzwand festgestellt wurden – begünstigen könne. Diese Veränderungen seien per Ultraschall nachweisbar und müssten engmaschig überwacht werden, da sie sich nicht zurückbilden und nur operativ behandelbar seien. Ob eine Myokarditis grundsätzlich reversibel sei, könne er nicht abschließend beurteilen: „Da beweg ich mich jetzt auf sehr dünnem Eis, ich bin kein Kardiologe.“
4. Entzündungen im Gehirn: Neuroinflammation
Ein funktionelles MRT (fMRT) bestätigte, dass bei Katja schwere Schäden im Gehirn vorliegen. Bestätigt ist, dass „die ganzen Nervenfaserbahnen im Gehirn geschädigt sind, die Myelinscheide … geschädigt“ ist. Da die Myelinscheide die Nerven schützt und eine schnelle Signalweiterleitung ermöglicht, erklärt dies ihre neurologischen Ausfälle – vom Denkvermögen bis hin zu Sehstörungen. Auch hier: keine Kostenübernahme durch die Krankenkasse: „Ich hab alles bei der Krankenasse eingereicht, die ganzen Diagnostiken, die Untersuchungen, wurde alles abgelehnt. Ist alles Selbstzahler. Die Krankenkassen bezahlen nichts.“
5. Gerinnungsstörungen – chronisch erhöhte D-Dimere
Gerinnungsparameter wie die D-Dimere, die für eine verstärkte Blutgerinnung sprechen, sind in Tillenburgs Praxis bei vielen Betroffenen, so auch bei Katja, erhöht. Dies ist ein wichtiger Hinweis auf systemische Gefäßveränderungen oder (Mikro)thrombosen. Zwei Mechanismen seien, so Ralf Tillenburg, in dem Zusammenhang wichtig: „Die Gerinnungskaskade wird durch die Impfung aktiviert und zum zweiten wird auch durch die Spike-Proteine direkt Einfluss auf die Gerinnung genommen. Die können direkt zu Thrombosen führen, können aber auch über die Verletzung der Blutgefäße reaktiv zu einer Thrombose führen.“
6. Endotheliitis – Gefäßentzündung
Laboruntersuchungen zeigen bei Katja Entzündungen in den Gefäßwänden. „Die Entzündungsmarker sind massiv erhöht.“ Die Entzündung des Endothels führt zu Durchblutungsstörungen, Gerinnungsstörungen, Sauerstoffmangel in Geweben sowie einer Vielzahl von Folgeerkrankungen. Da die durch die Spikes ausgelöste Endotheliitis nach Ansicht von Ralf Tillenburg „die Ursache für fast alle Folgezustände ist“, lässt er in seiner Praxis routinemäßig bestimmte Entzündungsmarker im Blut untersuchen: VEGF (dieser Wert weist besonders deutlich auf eine Endotheliitis hin), RANTES, Interleukin 6 und 8 sowie TNF-Alpha. „Wenn diese Marker erhöht sind, ist das Grundübel laborchemisch belegt“, erklärt der Mediziner – denn sie deuten generell auf eine systemische Entzündung hin, zu der auch eine Endotheliitis zählen kann, aber nicht zwangsläufig muss.
7. Gestörtes Immunsystem / Autoimmunreaktionen
Seit der Impfung ist Katja, so wie viele andere Betroffene auch, dauerkrank. Katja schildert tiefgreifende Störungen im Immunsystem, das massive Defizite aufzeigt. Zahlreiche Spezialtests belegen, dass ihr Körper aus dem Gleichgewicht geraten ist. Agonistische Autoantikörper, die körpereigene Strukturen angreifen und Organschäden verursachen können, wurden bei ihr ebenfalls nachgewiesen – ein klares Zeichen für eine autoimmune Reaktion und eine immunologische Dysregulation. „Ich hab das alles nachweisen lassen, … die GPCR Auto-Antikörper, der Immunstatus, das sind so teure Untersuchungen.“ Was sie dagegen tun soll, weiß sie nicht.
Die Spikes, aber auch die Verunreinigungen der Impfung können, so Ralf Tillenburg, das Immunsystem belasten und bis hin zu V-Aids verändern. Daher sei es wichtig, die Ursache der Störung zu behandeln.
8. Small Fiber Neuropathie
Diese Form der Polyneuropathie betrifft die feinen Nervenfasern, die Schmerz- und Temperaturreize leiten. Die Symptome reichen von brennenden Schmerzen über Taubheitsgefühle bis hin zu vegetativen Störungen.Auch diese Erkrankung ist bei Katja, so Ralf Tillenburg, belegt.
Alleingelassen – ohne Unterstützung
Katja möchte nicht 24 Stunden am Tag im Bett liegen. Da sie sich adäquate Behandlung wünscht, hat sie ihren Impfschaden mittels gesicherter Befunde nachgewiesen und alles dokumentiert. 30.000 Euro hat sie bisher aus eigener Tasche für Diagnostik und Therapie bezahlt – doch die Krankenkasse hat nichts übernommen. „Alles wurde abgelehnt.“
Ralf Tillenburg erläutert: Viele der aussagekräftigen Untersuchungen würden nur von Ärzten mit Privatzulassung angeboten. „Nachträglich zahlen die Krankenkassen diese Untersuchungen nicht und sagen: Hättest du mich vorher gefragt. … Juristisch mag das in Ordnung sein, … aber menschlich ist es natürlich in höchstem Maße unanständig.“ Denn es sei völlig klar, dass Betroffene bei einem so schweren Krankheitsbild, das kaum einer versteht, Antworten haben wollen. Privatärzte würden konsultiert, „weil man wissen will, was man hat.“ Doch leider würden die Geschädigten im Regen stehen gelassen und von vielen Ärzten psychiatrisiert. Daher hätten die Betroffenen das Bedürfnis es „schwarz auf weiß“ zu wissen: „Es ist nicht meine Psyche, es ist mein Körper.“
Politischer und medizinischer Appell
Katja und Ralf Tillenburg sind sich einig: Die derzeitige politische und medizinische Herangehensweise an PostVac ist nicht ausreichend. Es brauche keine halbherzigen Long-Covid-Richtlinien, sondern eine klare, transparente Definition von PostVac, verbunden mit konkreten Diagnose- und Therapiewegen – und einer gesicherten Kostenübernahme durch die Krankenkassen, so Tillenburg. Doch die Realität ist anders: „Wir sind davon noch weit entfernt.“ Es fehle ein strukturierter Konsens zwischen Experten, Juristen und Kassenvertretern.
Dabei existieren bereits wirksame Behandlungsansätze, die Ralf Tillenburg verfolgt. Er berichtet von einer Erfolgsquote von etwa 60 Prozent in seiner Praxis bei einer Therapie, die sich auf wenige, studiengestützte Präparate stützt – darunter auch Nahrungsergänzungsmittel wie Curcumin. Doch diese werden von den Krankenkassen nicht übernommen, obwohl eine langfristige Genesung nicht nur individuelles Leid lindern, sondern auch gesamtgesellschaftlich Kosten sparen könnte. Ralf Tillenburg, „von Beruf Optimist“, fordert daher einen offenen, ehrlichen Diskurs über neue therapeutische Wege und die Grenzen der leitlinienorientierten Schulmedizin – insbesondere, da laut einer Cochrane-Studie nur 5,6 % aller schulmedizinischen Maßnahmen auf harten wissenschaftlichen Daten beruhen. So könne diese große Krise auch eine große Chance sein, so die Hoffnung des Arztes.
Katja selbst hat die Hoffnung auf staatliche Hilfe aufgegeben. Doch „die Hoffnung, Verbesserung zu bekommen, die geb ich nicht auf. … Jeder Tag ist ein Kampf ums Überleben.“ Ihre Botschaft ist eindeutig: „Die haben mich wissentlich geschädigt und sind jetzt auch dafür verantwortlich, für den Schaden aufzukommen. Das ist mein Wunsch und mein Appell.“ Dafür wünscht sie sich einen offenen Dialog mit der Politik, gestützt durch ärztliche Expertise und vollständige Einsicht in all ihre Akten – ohne PR-Inszenierung, ohne Schauaufklärung. Auch Ralf Tillenburg würde sich diesem Diskurs stellen, vorausgesetzt, er wäre ehrlich gemeint.
Katjas letzter Appell richtet sich an jene, die 2021 öffentlich für die Impfung geworben haben: „Wo sind diese Leute und machen Werbung für uns Impfopfer, dass wir endlich Hilfe bekommen? Da gibt es keinen.“ Sie fühlt sich im Stich gelassen und verraten – von der Gesellschaft, von der Politik, von den Medien.
Nach dem Interview ist Katja körperlich zusammengebrochen. Die wenigen Meter bis zum Auto konnte sie nicht mehr allein gehen – ihre Beine versagten. Zwei Männer mussten sie rechts und links stützen. Ein dramatisches Ende eines Gesprächs, das deutlich macht, wie ernst ihr gesundheitlicher Zustand ist – und wie dringlich ihre Forderungen.

Wednesday Apr 22, 2026


Das Interview wurde erstmalig am 21. 05. 2025 veröffentlicht.
Die Kabarettistin Monika Gruber ist eine mutige Stimme in einer polarisierten Zeit. Im Gespräch mit Johannes Clasen blickt sie auf die Corona-Jahre zurück und spricht offen über Angst, Ausgrenzung, den Verlust von Freiheitsrechten sowie massiven gesellschaftlichen Druck, besonders rund um die Impfung – und über ihre Hoffnung auf Aufarbeitung und Versöhnung.
Monika Gruber hat, so sagt sie lächelnd, den schönsten Beruf der Welt: Sie ist Kabarettistin, Schauspielerin und Autorin. Mit ihrer unverwechselbaren Art, Geschichten zu erzählen und Menschen zum Lachen zu bringen, steht sie bald wieder auf der Bühne. Doch sie ist nicht nur Künstlerin, sondern auch eine mutige Stimme, die in den letzten Jahren vielen aus der Seele gesprochen hat – gerade, wenn es unbequem wurde. Denn sie spricht aus, was viele nur dachten. Und sie tut es mit Herz, Verstand und einer Offenheit, die berührt und Respekt fordert. Auch wenn sie weiß, dass sie sich damit angreifbar macht.
Als sie Anfang 2020 von Corona hörte, hielt sie es zunächst für ein fernes Problem. Im Februar 2020 war sie noch in New York, belächelte im Flugzeug erste Maskenträger. Kurz darauf, im März 2020, erlebte sie, dass Florenz „mit Dauerbeschallung mit Bildern aus Bergamo“ dichtgemacht wurde. „Was kommt da auf uns zu?“, fragte sie sich.
Doch was als Sorge begann, wurde schnell zu einem Albtraum. Als sie selbst schon sehr früh, nämlich im Frühsommer 2020, an Corona erkrankte, war es nicht die Krankheit selbst, die sie am meisten erschütterte, sondern der Umgang damit. „Das Rad hat sich immer schneller, immer irrer gedreht“, sagt sie. Maskenpflicht, Testregime, Kontaktverbote, Denunziantentum. „Ich bin im völlig falschen Film“, so ihre damalige Wahrnehmung. Diskussionen wurden unterbunden. Wer die Mainstream-Meinung auch nur vorsichtig kritisierte, wurde „sofort stigmatisiert“. Die Maßnahmen seien immer absurder geworden, nur noch Experten, „die dem Narrativ der Regierung folgten“, schenkte man Gehör. „Es wurde immer irrer. Ich bin dabeigestanden und hab mir gedacht: Was geht hier ab?“
Der gesellschaftliche Umgang mit kritischen Stimmen irritierte sie sehr: „Das kann doch nicht sein, dass jeder, der irgendwie den leisesten Zweifel äußert, sofort in ein rechtes Eck gestellt wird.“ Warnende Wissenschaftler wie Sucharit Bhakdi wurden „diffamiert, diskreditiert“, deren „Lebenswerk wurde zerstört“ – für Monika Gruber eine gefährliche Entwicklung: „Das hat faschistoide Züge angenommen.“
Bei Demonstrationen in ihrer Heimatstadt Erding habe sie eine vollkommen andere Realität erlebt als in den Medien vermittelt wurde. „Ein paar versprengte geistig verwirrte Menschen“ – diesen Eindruck habe man beim Lesen der Berichte in der örtlichen Presse gewonnen. Doch Gruber sah „ganz normale Leute aus allen Schichten der Bevölkerung.“ Friedliche Menschen, Familien mit Kindern, Erzieher, Lehrer, auch Ärzte und übrigens auch einige Geimpfte. „Neben uns schwerstbewaffnete Polizisten.“ Am lautesten sei die Grüne Jugend gewesen, die die Demonstranten angebrüllt und beschimpft habe. „Mei Burli, du kapierst ja noch gar nichts, i geh ja für di aa mit. Für deine Freiheit, für deine Zukunft, für deine körperliche Unversehrtheit“, so ihr Kommentar dazu. Von der lokalen Presse habe sie nie jemanden gesehen. „Sie haben aber darüber geschrieben.“ Von angeblich 400 Impfgegnern, Coronaleugnern und AfD-Sympathisanten. Monika Gruber schätzt die Menge der Demonstranten deutlich anders ein: „Es waren 1.800 bis 2.000 Menschen da.“
Sie ist davon überzeugt, dass es genau diese Menschen waren, die etwas bewegt haben. Dass die allgemeine Impfpflicht scheiterte, weil deren Protest nicht verstummt ist. „Das war der Grund, weil sie Angst hatten, weil sie gemerkt haben, es werden immer mehr Menschen, die bleiben kontinuierlich auf der Straße.“
Trotz des Scheiterns der allgemeinen Impfpflicht sei faktisch dennoch ein immenser Impfdruck aufgebaut worden – mit beruflichen Konsequenzen, sozialem Ausschluss, Selbstkosten für Tests für die Menschen, die sich dem Druck nicht gebeugt hatten. Und dieser Druck ging für Gruber weit über medizinische Empfehlungen hinaus. Es war ein moralisches Urteil, das über jeden gefällt wurde, der Zweifel äußerte.Besonders bewegt sie, was Kindern und alten Menschen angetan wurde. „Das, was ich unserer Regierung nicht verzeihen werde, ist, dass sie alte Menschen eingesperrt hat.“ Alte, vor allem auch demenzkranke Menschen in Pflegeheimen, die überhaupt nicht wussten, was vor sich ging, wurden isoliert, ohne gefragt zu werden. Körperkontakt war verboten, Besuchszeiten wurden reglementiert. „Die wurden entmündigt und entrechtet.“ Auch Kinder und Jugendliche hätten in den Coronajahren sehr gelitten, viele ungeimpfte Minderjährige seien systematisch ausgegrenzt worden – vom Sport, von der Gemeinschaft, von einem normalen Aufwachsen. Jugendliche wollten reisen, wollten ausgehen – dazu war die Impfung nötig. Eltern ließen ihre Kinder impfen, um Urlaub machen zu können. „Junge gesunde Menschen dahin zu treiben, das ist eigentlich unverzeihlich.“ So lautet ihre deutliche Forderung: „Das darf nie wieder passieren.“Dass Menschen aus Angst so schnell bereit waren, ihre Freiheit aufzugeben, kann Monika Gruber bis heute nicht verstehen: „Verdammt noch mal, das ist unsere Freiheit, die hier beschnitten wird, täglich. Und die Regierenden haben sich nicht einmal mehr die Mühe gemacht, die Maßnahmen zu begründen, die haben nur noch gesagt: Es ist jetzt so Freunde. Fertig. Und wenn ihr da nicht spurt, dann drehen wir die Daumenschrauben noch ein bisschen schärfer, enger.“
Heute will kaum noch jemand über die letzten Jahre sprechen, obwohl jetzt mit den ungeschwärzten RKI-Protokollen die Fakten auf dem Tisch lägen und klar sei, dass der Impfstoff weder vor Ansteckung noch vor Weitergabe schützen kann. „Sie wussten, dass er es nicht tut, und sie haben es trotzdem behauptet. Sie haben gelogen“, so ihr klares Statement.
An rechtliche Konsequenzen wie das „Klicken von Handschellen“ glaubt sie kaum noch. Doch sie spürt, dass Fragen immer lauter werden – zu plötzlichen Todesfällen, zu Turbokrebs, Herzinfarkten und Schlaganfällen bei jungen Menschen. Von 14 bis 17 plötzlichen Todesfällen pro Tag vor Corona sei die Zahl auf 106 gestiegen. Auch habe es im Coronajahr ohne Impfung keine Übersterblichkeit gegeben. „Die Zahlen sprechen eine eigene Sprache.“ Jeder, der wolle, könne sich diese offiziellen Daten anschauen. Doch „das Hinschauen tut manchmal weh.“
Monika Gruber möchte, dass die Spaltung der Gesellschaft überwunden wird. Daher ruft sie zur Aufarbeitung der vergangenen Jahre auf – ehrlich, mutig, auch schmerzhaft müsse diese sein. Kritische Stimmen müssten endlich Gehör finden. Und: „Man muss sich entschuldigen. Bei sehr vielen Menschen.“ Zudem müsse klar benannt werden, wer die Schuldigen waren. „Und die gehören auch zur Rechenschaft gezogen.“ Dann könne die gesellschaftliche Versöhnung gelingen.
Ihr Wunsch? Keine Generalabrechnung, kein Hass. Sondern Respekt, ein gutes Miteinander, Dialog, Zuhören. „Solange wir im Austausch sind und miteinander reden, ist alles gut. (…) Es geht darum, gut zu sein miteinander.“
Auch ihre Auftritte haben dies zum Ziel. Nach einem schönen Kabarettabend sollen die Menschen froh gestimmt nach Hause gehen und sagen können: „Das Leben ist schön.“

Sunday Apr 19, 2026


Das Interview wurde erstmalig am 29. 04. 2025 veröffentlicht.
Marion, Katja, Wolfgang, Trhass und Julia kommen aus Bayern, Hessen, Sachsen, aus unterschiedlichen Berufen, mit unterschiedlichen Geschichten.
Doch was sie verbindet, ist ihr Schicksal — und ihr Kampf um Anerkennung. Es sind Menschen, die einmal mitten im Leben standen. Heute sind sie Patientinnen und Patienten in der Spezialklinik Neukirchen, weil ihnen nach der Corona-Impfung die Gesundheit, ihr gewohntes Leben und oft auch die Hoffnung genommen wurden.
Im Gespräch mit Johannes Clasen berichteten sie über ihre Schicksale.
Die Spezialklinik Neukirchen im Bayerischen Wald betreibt in ihren zwei Häusern in Neukirchen und Rötz evidenzbasierte Medizin für Patienten mit Umwelterkrankungen, inklusive des LongCovid- und PostVac-Syndroms. Sie ist die einzige Klinik im deutschsprachigen Raum, die Patientinnen und Patienten mit Verdacht auf Schäden durch Spike-Proteine auf Kosten der gesetzlichen Krankenkassen gezielt untersucht und behandelt. Alle hierfür wichtigen und nützlichen Laborparameter werden, individuell abgestimmt auf die einzelne Person, erhoben. Die Befunde helfen dem nachbehandelnden Arzt bei der weiteren Betreuung. Die Behandlungen, die auf Basis der Blutuntersuchungen und Differenzialdiagnosen angeboten werden, werden in keiner anderen von den Krankenkassen anerkannten Klinik angeboten und bezahlt. Leider übernehmen die Krankenkassen aber nicht die Kosten für die verwendeten und empfohlenen Medikamente und Supplemente außerhalb des klinischen Settings.
Marion: „Mein Gehirn ist nicht mehr das, was es einmal war.“
Marion ist 54 Jahre alt, Sportphysiotherapeutin aus Bayern. Vor der Impfung war sie gesund. Sport war ihr Leben — Bewegung ihre Leidenschaft. Doch dann ließ sie sie sich aus Sorge um ihren Arbeitsplatz zweimal mit dem Impfstoff von Moderna impfen. Verwendet wurden Chargen, die auf Toxizitätslisten auf den Plätzen 2 und 10 zu finden sind. So hat die zweite Impfung ihr Leben grundlegend verändert. „Ich war nach ca. 8 Stunden todkrank.“ Ohne ihren Lebensgefährten hätte sie die darauffolgende Nacht nicht überlebt, so Marions Einschätzung. „Ich hätte es nicht geschafft.“Seither bestimmen eine Vielzahl chronischer Erkrankungen ihr Leben: ME/CFS, ein löchriger Darm, pathologische Blutgerinnung, Schmerzen, Brainfog, schwere kognitive Störungen. „Ein normales Leben kann ich leider nicht mehr führen“, sagt sie leise. Mittlerweile hat sie einen Pflegegrad sowie einen Grad der Behinderung von 60 und ist auf Hilfe angewiesen.Marion sagt von sich, dass sie seit der Impfung autistische Züge entwickelt habe. Reize sind für ihren Körper wie Angriffe und überfordern sie. „Mein Gehirn ist nicht mehr das, was es einmal war.“Ergotherapie? Physiotherapie? Unmöglich. Alles zu viel, alles zu stark und zu anstrengend. Licht, Lärm, selbst Gespräche, auch dieses Gespräch, können zu viel sein und erschöpfen sie.
„Ich weiß, dass ich morgen wieder liege den ganzen Tag, weil nichts mehr geht. Ich kann mich nicht mehr konzentrieren, meine Beine funktionieren nicht mehr.“
Marion beschreibt ihren Zustand als ein unaufhörliches Ping-Pong-Spiel zwischen Körper und Reizen. Kaum nimmt sie zu viele Reize wahr, schießt der Körper zurück. Als sie im Dezember 2021 im Rollstuhl saß, kam der Punkt, an dem sie entscheiden musste:
„Entweder geb‘ ich mich auf oder ich kämpfe weiter.“
Doch Aufgeben war keine Option. Marion wollte sichtbar machen, was ihr passiert war. Sie wandte sich an ihre Lokalzeitung — und fand eine Redakteurin, die bereit war, unzensiert über sie zu berichten.Doch diese Sichtbarkeit half ihr vor Gericht wenig. Sie klagte gegen Moderna — und verlor. Schlimmer noch: Sie musste als Geschädigte 1.000 Euro an den Konzern zahlen. Der junge beisitzende Richter sagte in der Verhandlung einen Satz, der in ihr bis heute nachhallt und wie Hohn in ihren Ohren klingt:
„Wenn die Justiz sagt, dass der Himmel grün ist, dann ist er das auch.“
Kein Wunder: Wir wissen mittlerweile durch eine Recherche des Multipolar Magazins, dass der Staat bisher ca. 13 Millionen Euro an Pharma-Anwälte gezahlt hat, um derartige Klagen von Geschädigten abzuwehren.Marion hat bisher 62.000 Euro privat ausgegeben — für ihre Gesundung, für Therapien, für Medikamente, für Blutwäschen. Ohne diese Behandlungen könnte sie heute nicht mehr hier sitzen. Denn die Spikes treiben weiter ihr Unwesen in ihrem Körper. Sie hat, wie viele andere Geschädigte, sehr hohe IgG-Antikörper gegen SARS-CoV 2 im Blut: 7345,85 BAU/ml. (BAU = binding antibody units) Diese sind, laut Aussage ihrer behandelnden Ärzte, ein diagnostischer Hinweis auf persistierende Spikeproteine.Die Blutwäsche schenkt ihr kurze Momente von Klarheit.
„Ich merke, ich häng‘ an der Maschine und mein Kopf wird wieder frei, ich kann wieder denken, wieder kommunizieren.“
Doch der Effekt hält nicht lange an. Wenn sie sich übernimmt, kommt alles zurück.
„Dann kommen die Symptome geballt wie eine Bombe. Mit diesem Handicap kann man kein Leben führen.“
Dazu kommen rezidivierende Infekte — und mit ihnen stürzt Marion erneut ab.
„Sobald ein Infekt kommt, sei es Corona, Magen-Darm oder Grippe, dann kommt es wie ein Bumerang zurück.“
Acht Ärzte haben ihr die Diagnose PostVac gestellt. Ihre Blutwerte sprechen eine klare Sprache. Und doch wird ihr Schaden nicht anerkannt. Über die Formulierung des Ablehnungsbescheides kann sie nur den Kopf schütteln:
„Diesen Bescheid hat ein ganz normaler Laie geschrieben. Da sind so viele Fehler drin, die haben nur meine Befunde abgeschrieben.“
Der letzte Satz ihres Bescheides bringt das Dilemma der Betroffenen auf den Punkt: „Nach Aussagen des Paul-Ehrlich-Instituts und der Bundesregierung stehen LongCovid-ähnliche Beschwerden nicht in kausalem Zusammenhang mit der Corona-Impfung.“
Katja: „Jeder Tag ist ein Kampf ums Überleben.“
Katja aus Sachsen war 20 Jahre lang Pflegekraft im Pflegeheim. Dann kam die BioNTech/Pfizer-Impfung mit der Impfcharge EX8679, der toxischsten aller Impfchargen von BioNTech. Doch Katja hat nicht nur diese gefährliche Charge bekommen. Alle drei Chargen, mit denen sie geimpft wurde, stehen auf Toxizitätslisten. Danach begann für sie ein Albtraum, der bis heute andauert: über 30 Diagnosen, Entzündungen in Herz, Gehirn und Gefäßen, Mikrothromben, schwerste Erschöpfung, persistierende Spikes im Plasma und den Immunzellen, Pflegegrad. Im Alltag ist sie komplett auf Hilfe angewiesen. Ein Leidensweg, der sie an ihre Grenzen bringt — körperlich, seelisch, finanziell.
Die Charge EX8679 verfolgt Katja bis heute. Nicht nur, weil sie selber schwerste Schäden davongetragen hat, sondern auch, weil ihr Vater diese Charge 2021 bekommen hatte. Vor einem Monat hat er den Kampf gegen seine schwere Erkrankung verloren. Als sie davon erzählt, bricht sie in Tränen aus, ihre Stimme versagt. Zunächst schien es, als hätte er Glück gehabt. Doch die Katastrophe kam zeitverzögert — dann aber mit voller Wucht: Gehirnblutung. Schlaganfall. Turbokrebs mit Metastasen. Lungenembolie. Thrombosen. Künstlicher Darmausgang. Nierenstents.EX8679 ließ Katja nicht los. Sie begann, nach Menschen zu suchen, die ebenfalls diese toxische Charge erhalten hatten und startete einen Aufruf. Sie wollte wissen, wie viele Menschen noch ihr Schicksal teilen. Heute weiß sie von rund 30 Menschen, die ebenfalls mit EX8679 geimpft worden sind. Alle sind schwerst krank. Drei sind bereits gestorben. Katja fand Betroffene in jedem Bundesland, immer zwei bis drei Personen.
„Diese Charge ist deutschlandweit klammheimlich verstreut worden.“
Zu wenig, um Aufsehen zu erregen.
„Wenn diese Charge in nur einer Stadt verimpft worden wäre, wäre es sofort aufgefallen.“
Es sind nicht nur die Symptome, die sie täglich quälen. Es ist vor allem das Gefühl, von Staat und Krankenkassen im Stich gelassen zu werden.
„Der Staat hat mich wissentlich geschädigt und ich bekomm‘ keine Hilfe und die lassen einen sterben. Das ist die bittere Realität. Uns wurde gesagt, die Impfung sei nebenwirkungsfrei. Das stimmt nicht. Wir sind nachgewiesen geschädigt und wir werden jetzt vom Staat im Stich gelassen und auch zensiert, weil Impfgeschädigte darf es nicht geben.“
Katja ist mittlerweile das vierte Mal in der Spezialklinik Neukirchen. Sie kommt immer wieder, weil sie zu Hause keine adäquaten Therapieoptionen hat. Die Behandlungen in der Klinik, die täglichen Infusionen und Nahrungsergänzungsmittel helfen ihr – zumindest ein wenig.Doch zu Hause beginnt der Überlebenskampf von vorn.
„Man wird entlassen, bekommt einen langen Zettel mit nach Hause mit den Präparaten, auf die man angewiesen ist, die man dann kaufen soll — das geht in die Hunderte Euro — und die kann man sich dann nicht leisten.“
Denn die Krankenkasse zahlt nichts. Keine Nahrungsergänzungsmittel, keine hilfreiche Therapie. Die Begründung ist immer dieselbe:
„Ein PostVac-Impfschaden ist nicht im Leistungskatalog verankert.“
Katja hat privat bereits 30.000 Euro ausgegeben. Für Diagnostik. Für Therapien. Für ein Stück Leben. Doch alles, was sie einreicht, wird abgelehnt. „Alles.“
„Ich hab alles verloren“,
sagt sie.
„Meine Gesundheit, meine Arbeit, meine Existenz.“
Doch sie kämpft jeden Tag weiter – für ihr Leben und für Gerechtigkeit. Und für die Erinnerung an ihren Vater.
Wolfgang: „Die neurologischen Probleme machen mir schwer zu schaffen.“
Wolfgang war 30 Jahre in Hessen in der Automobilindustrie als Techniker tätig. Heute sitzt er da — fahl und erschöpft. Der Impfung stand Wolfgang eigentlich skeptisch gegenüber, er hatte keine Angst vor Corona. Doch der berufliche Druck war groß.
„Ich musste geschäftlich nach China, musste dafür geimpft sein“
sagt er. Widerwillig ließ er sich impfen — zweimal. Danach kam alles anders.Nach zwei Impfungen entwickelte er eine bedrohliche Erweiterung der Aorta und lebensgefährliche Einblutungen in die Gefäße. Er musste sich einer dramatischen Not-OP unterziehen, in der ein Stück seiner Aorta entfernt wurde. Seitdem leidet Wolfgang unter Symptomen, die ihn jeden Tag an seine Grenzen bringen: Doppelbilder, Gedächtnisverlust, Schwindel, Kontrollverlust über Arme und Beine.
„Manchmal zieht es mir einfach die Beine weg“
sagt er leise. Dazu kommen Schmerzen, Panikattacken und das Gefühl, nicht mehr Herr seines Körpers zu sein.
„Die neurologischen Probleme machen mir schon schwer zu schaffen.“
Das Biopsat, das bei der Entfernung der Aorta gewonnen wurde, hat er im Labor untersuchen lassen. Was man darin fand, ließ ihn sprachlos zurück:
„Das Material war voller Spikes. Die Aorta, die rausgeschnitten wurde, war voller Spikes.“
Wolfgang ist realistisch:
„Die Hoffnung, gesund zu werden, ist gleich null.“
Er weiß: Die Spikes in seinem Körper bleiben.
„Man kann die Spike-Produktion ein bisschen senken, aber die geht nicht weg.“
Ein Trost bleibt ihm in seinem Leid: Wolfgangs Freunde haben sich nicht von ihm abgewandt. „Das ist ein Privileg“, sagt er, wissend, dass viele andere Betroffene völlig isoliert sind.
Trhass: „Mein Lachen war nur noch Weinen.“
Trhass, eine zahnmedizinische Fachangestellte aus Hessen, hat bis zur Impfung im Büro gearbeitet. Doch das Leben, das sie einmal führte, gibt es nicht mehr.Trhass wollte sich nicht impfen lassen. Doch der Druck aus dem Umfeld war groß. Arbeitskollegen, Chefs — alle forderten sie immer wieder zur Impfung auf. Die ständigen Tests, die Ausgrenzung, der Wunsch, den kranken Vater zu besuchen — alles führte dazu, dass sie schließlich nachgab.Bereits die erste Impfung hat sie sehr schlecht vertragen. Vier Wochen später, nach der zweiten Impfung, ist sie zusammengebrochen.
„Ich konnte nicht mehr aufstehen, mich nicht mehr bewegen. Ich habe nur noch geweint wie ein kleines Kind.“
Krankenhäuser und Ärzte konnten ihr nicht helfen — sie wurde in die Psychosomatik geschickt, wo sie sich unverstanden fühlte.
„Die Ärzte haben immer weggeguckt, wenn ich meine Probleme erzählt habe.“
Dabei konnte sie kaum noch laufen, hatte Taubheitsgefühle, Schmerzen, Durchblutungsstörungen. Erst beim dritten MRT wurden geschädigte Nervenfasern festgestellt.Heute ist sie auf Hilfe angewiesen, kann kaum noch für sich sorgen. Ein Rollator unterstützt sie beim Gehen.
„Ich bin alleine gelassen, weiß nicht, warum der Staat uns nicht glaubt, was mit uns passiert ist. Wir erzählen keine Märchen.“
Eine Ärztin, die Kenntnis von ihrer toxischen Impfcharge hatte, vermutete bei Trhass schließlich einen Impfschaden und wies sie in die Spezialklinik Neukirchen ein. Hier fühlt sie sich zum ersten Mal gesehen und verstanden. Endlich trifft sie auf Menschen, die ihre Geschichte teilen.
„Ich bin glücklich, dass ich endlich Leute gefunden habe, die die gleichen Probleme haben, weil ich war wie gesagt zwei Jahre lang alleine gelassen, keiner konnte mir helfen, weder ein Arzt noch andere.“
Das Interview strengt sie sichtlich an — aber sie will erzählen. Sie will, dass ihr Leid sichtbar wird.
Julia: „Von mir ist nicht mehr viel geblieben.“
Julia ist 42 Jahre alt, examinierte Krankenpflegerin und Lehrerin für Pflegefachkräfte aus Oberbayern. Als Leiterin eines Pflegekurses sollte sie Vorbild für die Pflegeschüler und -schülerinnen sein und sie zum Impfen motivieren. Und das, obwohl sie der Impfung kritisch gegenüberstand. Der Druck in der Arbeit sei „immens“ gewesen, nicht geimpfte Kollegen seien von der Arbeit freigestellt worden, so schildert sie ihr damaliges Dilemma. Zudem hätten sie und ihr Mann gerade ein Haus gekauft. Die Angst, alles zu verlieren, war größer als ihre Zweifel.
„Irgendwann hab ich nachgegeben.“
Die zweite Impfung mit der hochtoxischen Charge EX8679 von BioNTech veränderte ihr Leben nachhaltig, und das bis heute. Sie entwickelte ME/CFS, massive Durchblutungsstörungen, Luftnot und unzählige andere Symptome:
„Man ist 24 Stunden ein bunter Blumenstrauß voller Symptome.“
Ihren Alltag beschreibt die Mutter zweier Kinder so:
„Man liegt den größten Teil des Tages rum und ist froh, wenn man zu Hause noch ein, zwei Handgriffe schafft.“
Ihre Stimme zittert.
„Von mir ist nicht mehr viel geblieben.“
Besonders bitter: Sie selbst war Teil des Gesundheitssystems — heute erfährt sie am eigenen Körper dessen Grenzen.
„Jetzt bin ich selber chronisch krank und stelle fest, dass unser Gesundheitssystem kurz vor dem Niedergang steht.“
Sie fühlt sich betrogen.
„Dass man uns so im Stich lässt — das ist für mich ein totaler Skandal.“
Nach den Impfungen erkrankte sie dreimal an Corona, obwohl seitens der Politik versprochen worden war, dass das nicht passieren könne. Heute weiß Julia, dass die Wahrscheinlichkeit zur Infektion mit der Anzahl der erhaltenen Impfungen zunimmt.
„Diese Infektionen haben alle Symptome verschärft, bis hin zur Bettlägerigkeit.“
Da Bayern als einziges Bundesland in Deutschland die Regelung hatte, dass Personen, die zweifach geimpft und zudem erkrankt gewesen sind, nicht als geboostert galten, hat sie sich ein drittes Mal impfen lassen, obwohl sie nach der zweiten Impfung schon in einem sehr schlechten Zustand war.
So musste ich mich noch drauf impfen lassen im kranken Zustand.
Ihre Impfärztin meinte damals, dass das gar kein Problem sei.
„Es ist ein Unding, dass man sich gebeugt hat mit der Impfung. Damals hab ich mir schon die Frage gestellt, wenn die dahinterstehen würden, dann wäre das auch kein Problem im Sinne von Regressansprüchen.“
Da sie aber unterschrieben habe, keine Ansprüche zu haben, sei es schwierig, Schadensersatz zu bekommen.Auch Julia hat freie Spikes im Serum — mit 419 pg/ml einhundertfach erhöht. Ihre IgG-Antikörper gegen SARS-CoV 2 sind mit 2.368 BAU/ml ebenfalls weit über dem Normbereich. Der Grenzwert für einen negativen Befund liegt bei 7,10 BAU/ml.Die toxische Wirkung der Spikes kann sie spüren.
„Ich spüre, was die Spikes im Körper anrichten, wie die da rumfressen, wie die alles angreifen.“
Zu Hause ist sie viel alleine. Ihre Freunde haben sich zurückgezogen.Doch Julia gibt nicht auf. Sie hat sich Wissen angeeignet, hat recherchiert, sich Hilfe gesucht.
„Wenn man für sich selber nicht Sorge trägt, geht man unter.“
Ob sie noch Hoffnung hat?
„Hoffnung weiß ich nicht. Ich bin auf jeden Fall realistisch.“
Ihr Ziel ist bescheiden geworden:
„Ich möchte wieder eine bessere Lebensqualität, möchte mit meinen Kindern Geburtstag feiern, an Weihnachten mit der Familie an einem Tisch sitzen können. Das existiert ja bei mir nicht mehr.“
Marion, Katja, Wolfgang, Trhass und Julia
Diese fünf Menschen stehen stellvertretend für viele schwer und schwerst Geschädigte, die in der Öffentlichkeit kaum eine Stimme haben. Es sind Menschen, die nicht mehr schweigen wollen, weil ihre Körper schwer krank geworden sind. Es sind Menschen, die sich solidarisch gezeigt haben, und denen jetzt die Solidarität verweigert wird.Sie wollen kein Mitleid. Sie wollen Anerkennung und Entschädigung. Sie wollen gesehen und gehört werden.
„Wir sind Unzählige“, sagt Katja. „Wir hoffen auf Gerechtigkeit und dass wir endlich Hilfe bekommen.“

Monday Apr 13, 2026


Das Interview wurde erstmalig am 24. 01. 2025 veröffentlicht.
Am 24. Januar 2025 traf sich unser Mitglied Prof. Klaus Steger unter der Moderation von Bastian Barucker mit dem Kardiologen und ehemaligen Chefarzt Dr. Jörg-Heiner Möller zu einem Gesprächsabend über die mRNA-Technologie und Impfschäden nach der Corona-“Impfung”.
Die vor der Zulassung wenig getesteten, von der Politik als nebenwirkungsfrei deklarierten und immens propagierten neuartigen mod-RNA-Präparate haben aufgrund der ausgerufenen gesundheitlichen Notlage durch das Corona-Virus ihre Zulassung erhalten können. Sie sollten Leben retten und die Pandemie beenden. Doch schnell wurde klar, dass die Injektionen ein stark erhöhtes Nebenwirkungsprofil aufweisen und die Auswirkungen auf den Körper viel tiefgreifender und langfristiger sind als von Medien und Politik beschrieben.
Das Gespräch nähert sich der sogenannten “Corona-Impfung” aus zwei Perspektiven. Auf der einen Seite geht es um die Art und Weise der teilweise schweren und häufigen Nebenwirkungen, die nach der Impfung auftreten. Auf der anderen Seite geht es um die Mechanismen rund um die mRNA-Technologie und die möglichen Auswirkungen auf den menschlichen Organismus.
Das Video wurde zuerst auf dem Youtube-Kanal von Bastian Barucker veröffentlicht:https://www.youtube.com/watch?v=7×6lUszQ9vA

Friday Apr 10, 2026


Das Interview wurde erstmalig am 22. 01. 2025 veröffentlicht.
Dr. Jörg-Heiner Möller schlägt erneut Alarm: In einem bewegenden Gespräch mit Johannes Clasen berichtet der Kardiologe von dramatischen Krankheitsverläufen nach der Impfung, warnt vor der zerstörerischen Wirkung des Spike-Proteins und prangert das systematische Wegsehen von Behörden und Ärzten an. Sein Fazit: Post-Vac ist real – und ein Skandal, der ihn traurig und wütend macht.
Dr. Jörg-Heiner Möller kam bereits im Oktober 2024 im Rahmen des Projekts „geimpft-geschädigt-geleugnet“ zu Wort. Vor kurzem trafen sich Johannes Clasen und Dr. Möller zu einem berührenden Update-Gespräch, in dem der Kardiologe und ehemalige Chefarzt eines kleinen bayerischen Krankenhauses erneut seine erschütternden Erfahrungen mit der sogenannten „Post-Vac-Erkrankung“ schilderte.
Die Krankheitsbilder, die er beschreibt, sind beängstigend und werfen ernsthafte Fragen zu den Folgen der Impfung auf. Besonders schockierend ist die Tatsache, dass viele der Betroffenen – trotz schwerwiegender Symptome – noch immer nicht als „Impfgeschädigte“ anerkannt werden.
Seiner Beschreibung nach ist Post-Vac eine „nach der Impfung neu aufgetretene, einer Autoimmunerkrankung ähnliche Systemerkrankung, (…) die spontan so gut wie nicht weggeht.“
Symptome wie schwere Müdigkeit, kognitive Störungen und autoimmune Dysautonomie bestimmen seither das Leben dieser Patienten. Viele seien, so Möller, aufgrund dieser Beschwerden „arbeitsunfähig und aus dem Leben rausgeworfen.“
Der Zusammenhang mit dem Spikeprotein, das durch die Impfung in den Körper gelangt, ist für Möller unbestreitbar: Dieses Protein sei nämlich „ein hoch immunogenes Protein, das bei … vielen Patienten zu einer überschießenden Immunantwort führt“, so dass eine „Inflammationskaskasde, … die in vielem noch überhaupt nicht verstanden ist“, in Gang gesetzt werde. Möllers Befürchtung ist, dass dieses Spikeprotein „nie wieder aus dem Körper rauszugehen scheint.“ Deswegen, so seine düstere Prognose, sei „diese Erkrankung nicht heilbar.“ Vielmehr werde „diese Inflammationskaskade aufrecht … erhalten“, da das Spike-Protein „immer weiter produziert wird, immer weiter ein Reiz für den Körper ist.“
Die zentrale Rolle des Spike-Proteins bei der Entstehung der Erkrankung erklärt auch die Ähnlichkeit mit dem Post-Covid-Syndrom, mit dem Unterschied, dass bei Post-Covid die Symptome durch das Virus-Spike selbst ausgelöst werden, bei Post-Vac hingegen durch die impfinduzierten Spikes. Zudem ist Möllers Einschätzung nach Post-Vac die schwerere Erkrankung.Der labortechnische Nachweis des Spikeproteins erfolgt „in Exosomen, Immunzellen und im Serum“, erklärt Dr. Möller. Labore wie MMD Magdeburg und das MWGFD-Labor-Inmodia GmbH seien dazu in der Lage. Doch trotz dieser eindeutigen Befunde blieben die Impfschäden weitgehend unberücksichtigt, so seine bittere Erkenntnis. Die medizinische Gemeinschaft lehne es weiterhin ab, diese neue Erkrankung anzuerkennen. Diese zeige sich auch in der Weigerung der Kostenträger, die Untersuchungen zur Detektion der Spike-Proteine und der Differenzierung zwischen Virus- und Impfspike zu bezahlen.
Ein weiterer erschreckender Aspekt in Dr. Möllers Schilderungen ist der Widerstand vieler Ärzte, sich mit den Auswirkungen der Impfung auseinanderzusetzen. So berichtet er von einem Vorfall, bei dem er von einem örtlichen Hausarzt beschimpft wurde, weil er ihn gebeten hatte, eine Patientin, die nie an Corona erkrankt gewesen war, aber unter starker Müdigkeit und rezidivierenden Fieberschüben sowie einer hohen Spike-Konzentration im Serum litt, als Impfgeschädigte zu melden. Diese ablehnende Reaktion sei leider keine Ausnahme, sondern spiegele eine weit verbreitete Tendenz wider: Viele Ärzte kämen oft nicht damit zurecht, dass sie mit ihrer Impfung, mit der sie „eigentlich etwas Positives bewirken wollten, Schaden angerichtet haben.“ Zudem sei das offizielle Narrativ ein anderes gewesen:
„Es gab keine Äußerungen von Politikern, von Ärzten, von Medien, wo es nicht hieß, Impfnebenwirkungen sind gering.“
So entstand eine „projizierte Wirklichkeit“, in der es niemand mehr wagte, Impfnebenwirkungen überhaupt wahrzunehmen oder darüber zu sprechen:
„Meine Patienten berichten mir, dass sie, wenn sie sagten, das ist aber erst seit der Impfung aufgetreten, dieses oder jenes Symptom, dass sie teilweise aus Praxen rausgeschmissen wurden. Das wollte keiner hören. Von daher entstand so eine politische Denke, dass diese Impfung komplett sicher sei.“
Es ist Dr. Möller deutlich anzusehen, dass ihn das Schicksal seiner Patienten persönlich sehr berührt. So schildert er den Fall eines 28-jährigen Studenten, der nach der Impfung eine Myokarditis mit bösartigen Herzrhythmusstörungen entwickelte, die seine Lebenserwartung deutlich verkürzt. Dieser junge Mann sei, obwohl er in der Charité behandelt worden sei, nicht als Impfgeschädigter anerkannt. Der Grund könne sein, so Möller, dass
„Impfschäden an den Universitäten auch unter den Bereich der politischen Correctness fallen, da will man lieber nicht dran rühren. Das ist für mich auch ein denkerisches Brett vorm Kopf.“
Möller beklagt: „Es müssten mehr Wissenschaftler sagen, wir gehen dem mal nach.“ Die Realität ist jedoch, dass „kein Fachblatt, das … veröffentlicht.“
So wie seine Beobachtungsstudie, die über ein Jahr mit 350 Patienten durchgeführt wurde, nicht veröffentlicht wurde. In dem Patientenklientel dieser Studie waren zwei Patienten mit amyotropher Lateralsklerose. [Anm, de. Red.: Die Amyotrophe Lateralsklerose, kurz ALS, ist eine fortschreitende Erkrankung der Bewegungsneuronen, die zu Muskellähmung führt. Die Krankheit ist nicht heilbar und führt – meist innerhalb weniger Jahre – zum Tod. ]
„Das ist eine tödliche Erkrankung, … fortschreitend, … sieht man als Mediziner selten in seiner beruflichen Laufbahn. Ich habe nur ein oder zwei in 40 Jahren gesehen.“
Das Auffällige war: „Beide sagten, das Zittern hat am Tag der Impfung angefangen.“ Beide Patienten seien mittlerweile nach einem ungewöhnlich schnellen Krankheitsverlauf verstorben und waren auch nicht als Impfgeschädigte anerkannt: „Das ist jetzt zufällig zeitgleich, so wird gesagt.“
Dabei müsste es „eigentlich den Fachgesellschaften auffallen, dass mehr amyotrophe Lateralsklerose, mehr rheumatische Erkrankungen, mehr plötzlicher Herztod auftauchen, und man müsste eigentlich Alarm schlagen“, so Dr. Möller weiter. Doch das Gegenteil sei der Fall. Das Thema werde unter den Teppich gekehrt, alle diese Fälle würden weder in der Statistik des PEI aufgenommen noch bei den Versorgungsämtern registriert.
Doch das Problem gehe weit über die medizinische Erkenntnis hinaus. Möller kritisiert insbesondere die Rolle des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) und anderer offizieller Stellen, die die Krankheit nicht nur ignorierten, sondern auch aktiv daran arbeiteten, sie kleinzureden.
„Das PEI ist das Institut, die oberste Behörde, die dafür zuständig ist zu schauen, ob ein Impfstoff sicher ist oder nicht.“
Die Mitarbeiter des PEI hätten aufgrund der Forschungen des Nobelpreisträgers Weisman gewusst, dass es eine Gruppe von Menschen gibt, die „mit chronischen Entzündungsreaktionen, Autoimmunerkrankungen, Blutplättchenfunktionsstörungen und Thrombusformation reagiert.“ Diese Personengruppe hätte, so Möller, vor der Impfung identifiziert werden müssen. Weismans Forschungsergebnisse wurden „im April 2018 veröffentlicht. … Die Profis vom PEI, die sicher jedes Paper zur mRNA-Technik kannten, haben das gewusst. D. h. man hat gewusst, dass eine Gruppe so reagieren würde.“
Als oberste Bundesbehörde, die für die Impfstoffsicherheit zuständig ist, hätte das PEI die Aufgabe gehabt, die Arztpraxen hierfür zu sensibilisieren:
„Guckt, ob solche Leute mit Müdigkeit, Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen nach der Impfung auftauchen und meldet uns das sofort auf eine einfache Weise. Dann hätte man schon relativ früh sehen können: halt, halt, das müssen wir stoppen, das müssen wir modulieren oder modifizieren, die Impfung. Das Gegenteil ist passiert. Man hat die Statistik von Pfizer übernommen – Schadensstatistik, keine eigene – man hat wie eine tibetanische Gebetsmühle gesagt, die Impfschäden sind verschwindend gering, und man hat in einer Weise, Sie merken meine Fassungslosigkeit, weggeguckt und die Realität nicht gesehen. Dieses Verhalten, eine Wirklichkeit auszublenden, in Verbindung mit einer Impfkampagne des Staates ist für mich ein Verbrechen.“
Möller macht keinen Hehl daraus, dass er die Reaktion der Behörden als schwerwiegenden Skandal sieht:
„Ich bin der Meinung, dass dieser Skandal mit dem Umgang mit Impfnebenwirkungen um Dimensionen größer ist als der Conterganskandal der 60er Jahre“.
Die Konsequenzen für die Betroffenen seien verheerend, und die gesellschaftliche Reaktion darauf sei erschreckend.
„Man hat einen Schaden erzeugt, wo Leute nicht mehr arbeiten können, wo Lebensglück weg ist, wo überhaupt keine Energie ist, wo die Betroffenen sich nicht mehr freuen können, wo Partnerschaften kaputtgehen, wo man durch das soziale Netz fällt und ich behaupte, das hat man bei einer halben Million. Und das mag keiner mehr hören. … Es interessiert keinen mehr, aber ich hab die Patienten. Ich sehe sie, und sie werden alleine gelassen.“
Möller fordert, dass die Post-Vac-Erkrankung endlich als eigenständige Krankheit anerkannt wird. Dazu sei eine klare Definition und bessere Diagnostik erforderlich. Wenn er in einer Leitliniengruppe säße, würde Möller abfragen, ob folgende Kriterien erfüllt sind:
Ist das Spikeprotein vorhanden?
Gibt es agonistische Rezeptorautoantikörper?
Ist die schwere Müdigkeit als Leitsymptom vorhanden?
Treten kognitive Störungen auf? Bestehen
Autonome Dysautonomie
Koordinationsstörungen
Kopfschmerzen
Sehstörungen
Posturales Tachykardiesyndrom (POTS)
Lägen sieben der genannten Kriterien vor, wäre es nach seiner Definition Post-Vac.
„Das wäre … ein ganz praktischer Vorschlag, damit man… endlich die Krankheit benennt, das ist Post Vac, damit die im Krankheitskatalog auftaucht, damit die Krankenkassen endlich auch sich an den Kosten beteiligen. … Wenn man die Krankheit definieren will, wenn man sie definiert hat, hat das für die Patienten auch den Vorteil, dass sie endlich anerkannt wird.“
Aber:
„So ein Vorschlag ist bislang nicht gekommen. … Wir haben diese Erkrankung seit dreieinhalbJahren. Dass das noch nicht gemacht worden ist auch einer der vielen Skandale.“
Möller, der nicht nur als Arzt, sondern auch als Partner einer schwer an Post-Vac erkrankten Frau betroffen ist, leidet persönlich an dem Versagen der Politik, der Behörden, der Medizin:
„Ich hab die Krankheit zuerst an meiner Lebenspartnerin kennengelernt und sehe jeden Tag das Elend, das sie auslöst.“
So resümiert er abschließend:
„Das macht Sie traurig, wenn Sie die Schicksale sehen, … da weinen Sie auch …. das macht was mit Ihnen. … Wenn Sie sehen, dass die gesamte Gesellschaft wegguckt, dann werden Sie traurig, wütend. Bei mir ist beides da. Ich bin traurig und wütend.“
Medizinisches Fachpersonal, das ähnliche Erfahrungen gemacht hat, bitten wir, uns diese mitzuteilen. Kontaktaufnahme ist möglich über info@mwgfd.org. Vielen Dank!

Monday Mar 23, 2026


Das Interview wurde erstmalig am 09. 12. 2024 veröffentlicht.
Als Mahner und Warner der ersten Stunde ist MWGFD-Mitglied Dr. Wolfgang Wodarg während der Corona-Krise einer kritischen Öffentlichkeit bekannt geworden. Die Haltung des Facharztes für Innere Medizin, Pulmologie, Sozial- und Umweltmedizin und öffentliches Gesundheitswesen und ehemaligen Bundestagsabgeordneten der SPD zeigte sich jedoch nicht erst während des jüngsten globalen Gesundheitsnotstands. Auch die BSE-Krise, die Vogel- und schließlich auch die Schweinegrippe begleitete er wachen Auges und beobachtete dabei insbesondere die WHO kritisch. „Die haben den Leuten Angst gemacht“, so sein Resümee. Heute warnt er eindringlich vor den Folgen einer Medizin, die seiner Ansicht nach Diagnosekunst und Vernunft zugunsten fragwürdiger Tests, ökonomischer Anreize und gentechnischer Experimente aufgegeben hat.
Ab 2009 habe er schließlich mit Hilfe des Europarates die „kriminellen Machenschaften der WHO rausfinden dürfen“, so Wolfgang Wodarg. Viele Fachleute hätten große Interessenkonflikte gehabt, da sie beispielsweise direkt bei der Pharmaindustrie beschäftigt gewesen seien. So sei das Ganze „ein Theater, das zeigt, dass die WHO korrupt ist.“ Wolfgang Wodargs Auffassung ist:
„Seit 2009 war die WHO amtlich ganz klar eine Institution, auf deren Urteil ich nicht mehr viel gehalten habe.“
Doch Wodarg klagt nicht nur die WHO an. Auch seine Berufskollegen sind Adressaten seiner Kritik und Enttäuschung: die Ärzteschaft habe während der Corona-Krise „wie hypnotisiert“ die lege artis notwendige Differentialdiagnostik außer Acht gelassen. Es sei bekannt, dass eine Grippe von einer Vielzahl von Erregern ausgelöst werden könne, die häufig gemeinsam aufträten und die sich sogar gegenseitig verstärken können. Für viele dieser Viren gäbe es in der Praxis nicht einmal valide Tests. Dies habe allerdings früher, bei einer Grippe auch kaum jemanden interessiert.
Während der Corona-Krise habe man jedoch nur noch nach Corona-Viren gesucht und dabei so getan, als sei das einzige, nach dem man gesucht hatte, dann auch die Ursache der Erkrankung.Wodarg betont:
„Wenn mir das einer in der Prüfung der Ärztekammer so dargestellt hätte, wäre er durchgefallen. (…) Das ist vom ärztlichen Denken her völlig absurd, dass man da nur einen Test macht und dann denkt, man hat es.“
So fordert er:
„Wir müssen die Differentialdiagnose wieder zum Leben erwecken, sonst kann man die Medizin vergessen.“
Da laut WHO „COVID“ per Definition der Nachweis von Erregern mittels Erregernachweis, Anzüchtung von Viren, Sequenzierung oder als „wichtigstes Wort“ ein positiver PCR-Test sei, reichte
„der positive PCR-Test, um zu sagen es ist COVID. Das ist absurd (…) Mit dem Wörtchen „oder“ wird die Differentialdiagnose überflüssig gemacht“,
so Wolfgang Wodarg. Auf Basis dieser PCR-Diagnose, die keine Krankheitsdiagnose sei, habe man dann die Menschen mittels einer „Impfung“ gentechnisch verändert.
Um die neuartigen Injektionen als Impfungen bezeichnen zu können, wurde 2009 während des Bundestagswahlkampfes und der Schweinegrippe die Definition des Begriffs Impfung verändert, indem im Arzneimittelgesetz (§4, Sonstige Begriffsbestimmungen; Anm. d. Red.) nur die vier Worte „oder von rekombinanten Nukleinsäuren“ ergänzt wurde. Dies sei, so Wodarg, normalerweise das Kennzeichen einer Gentherapie:
„Da werden Menschen gentechnisch verändert, weil sie bestimmte Eiweiße herstellen sollen, die sie sonst nicht herstellen.“
Selbstkritisch stellt er rückblickend fest:
„Ich hätte das eigentlich merken müssen, diese kleine Veränderung.“
Da das Ganze jedoch so geschickt inszeniert worden sei – immerhin sei die Öffentlichkeit durch die Schweinegrippe und den Wahlkampf abgelenkt gewesen – habe auch er dies übersehen. So konstatiert er:
„Das war ein Experiment, das man machte auf der Basis einer Diagnose, die keine ist.“
PCR sei nicht zur „Diagnose einer Krankheit“, sondern zum Nachweis „molekularer Verschmutzungen entwickelt worden“. Für COVID-19 reiche laut WHO ein positiver PCR-Test selbst ohne Differentialdiagnose. Selbst epidemiologische Hinweise hätten für die Diagnose COVID ohne Erregernachweis gereicht. Zudem hätten die Krankenhäuser finanzielle Anreize gehabt, COVID zu diagnostizieren, häufig positive Tests hätten also im Interesse der Krankenhäuser gelegen. Die sogenannte Impfung sei ein „Immunisierungsversuch durch Gentherapie.“ So lautet seine Schlussfolgerung: „Die Darstellung des Narrativs ist absurd.“
Der Schaden durch diese Immunisierungsversuche ist groß, so Wodarg:
„Es sind (…) sehr, sehr viele verschiedene Symptome, die durch diese Gentherapie hervorgerufen werden können.“
Sie seien überwiegend auf Schädigungen des Immunsystems zurückzuführen.
„Was wir beobachten, ist letztlich immer eine Reaktion unseres Immunsystems.“
Bei gentechnisch veränderten Zellen gebe es eine Abwehrreaktion des Immunsystems, „die werden abgetötet“. Sehr problematisch seien auch die in den sogenannten Impfungen enthaltenen Nanopartikel, die Wodarg metaphorisch als „Tarnkappenbomber“ bezeichnet:
„Wenn die mit der RNA in die Zellen gehen, fangen die Zellen an, Eiweiße zu produzieren.“
Da gebe es vielfältige Veränderungen. So komme es, auch bei jüngeren Menschen, zu einer Zunahme an Krebserkrankungen, auch rezidivierende Tumore träten vermehrt auf. Hierbei spielten auch Kommunikationsstörungen zwischen den einzelnen Zellen des Immunsystem eine Rolle. Die deutliche Zunahme der plötzlichen Herztode junger Sportler sieht Wodarg ebenfalls in Zusammenhang mit den Geninjektionen. Zudem sei derzeit „der Krankenstand so hoch wie nie.“
Es gebe durchaus viele Wissenschaftler, die um das Schadensprofil der Injektionen wüssten,
„aber bei denjenigen, die das mitgemacht haben, ist da offenbar ein Widerstand. Und dieser Widerstand wird ja auch gefüttert, weil es öffentliche Mittel für die Erforschung von Long COVID gibt.“
Es würden Studien durchgeführt, für die sehr viel Geld bereitgestellt werde. Die Frage nach einem möglichen Zusammenhang mit RNA-Spritzen würde dabei jedoch fast immer völlig fehlen. Deshalb könne als „Long COVID (…) jeder Kranke gelten, der mal einen positiven PCR-Test hatte.“ Somit sei der Sinn dieser Studien sehr in Frage zu stellen.
Das bekanntgewordene Nachlassen der Wirksamkeit einer Gentherapie gegen angeborenen Muskelschwund bei Babys könne auch den durch die RNA-Spritzen geschädigten Menschen Hoffnung geben. Es sei möglich, so Wodarg, dass auch bei ihnen die erfolgten genetischen Effekte nach einigen Jahren vergessen werden.
Wolfgang Wodarg hält es für wichtig, dass bei dem medizinischen Experiment COVID-„Impfung“ sämtliche Chargen registriert wurden und somit dokumentiert sei, welche Chargen bei wem benutzt wurden. (Anm. der Red.: Damit lassen sich Impfschäden auf die jeweiligen Chargen zurückführen.)
In diesem Zusammenhang hebt Wolfgang Wodarg die Bedeutung der Vereinsarbeit hervor.
„Es ist so wichtig, was wir im Verein machen, dass wir versuchen, Leute zu finden, die wieder vernünftig denken, die vernünftige Differentialdiagnose machen, (…) die darüber reden, damit den Menschen die Schuppen von den Augen fallen.“
Da die heutige „Medizin sehr fixiert auf den Verkauf von Medikamenten“ ist, wäre zudem eine Erweiterung durch alternative Verfahrensweisen und ganzheitliches Denken wichtig, um dem derzeitigen Dilemma entkommen zu können. Es sei zum Beispiel sehr wichtig, dass man die Menschen dazu bringt, ihre Lebensweise zu verändern, damit sie widerstandsfähiger werden. Auch sei eine grundsätzliche Änderung des Gesundheitssystems notwendig, da „systematische Fehlanreize (…) das gesamte System korrumpieren.“ Als Arzt werde man heute reich, wenn „man möglichst viele Kranke hat, und möglichst viele Untersuchungen machen kann.“ Das System lebe vom Verkauf vieler Dienstleistungen, Medikamente und Krankenhausaufenthalte. Andere Gesundheitssysteme, wie sie z.B. in Skandinavien seit Jahren erfolgreich praktiziert werden, könnten als Vorbild für mehr Struktur- und Budgetverantwortung in den Regionen und mehr Prävention dienen:
„Dann werden die Ärzte dafür bezahlt, dass die Leute nicht krank werden.“

Thursday Mar 19, 2026


Das Interview wurde erstmalig am 14. 11. 2024 veröffentlicht.
Theresia Hirtreiter hat einen monatelangen Leidensweg hinter sich, der im April 2021 nach der ersten und einmaligen Impfung begann. Im Gespräch mit Johannes Clasen berichtet die tapfere Frau über ihre monatelangen Krankenhausaufenthalte, erfolglose, nebenwirkungsreiche Therapien, sowie hilfreiche alternativmedizinische Behandlungskonzepte.
Von den meisten Ärzten ist sie bitter enttäuscht: „Die Ärzte, die … mitgemacht haben, die haben alle Blut an den Händen.“
In Theresia Hirtreiters Leben ist seit der Impfung gegen Corona nichts mehr so, wie es vorher war. Getrieben von der Sorge um ihren pflegebedürftigen Mann ging sie am 9. April 2021 ins Impfzentrum im niederbayerischen Straubing, und ließ sich dort, zusammen mit einer „ganzen Herde“ von anderen Impflingen einmalig gegen Corona impfen.
Selbstkritisch stellt sie im Rückblick fest:
„Ich bin da ahnungslos hin gegangen. … Da hab ich mir weiter nix gedacht.“
Dass die Impfung so risikoreich ist, habe ihr keiner gesagt,
„sonst hätte ich mich wahrscheinlich nicht impfen lassen.“
Die Impfaufklärung via Film habe die möglichen Gefahren auf jeden Fall nicht dargestellt.
Theresia Hirtreiter, die vor der Impfung gesund gewesen war, 4 Jahre keinen Arzt aufgesucht und keinerlei Medikamente benötigt hatte, reagierte schnell auf die Genspritze. Nur 6 Stunden nach der Impfung bekam sie Schüttelfrost und Schmerzen, die „jeden Tag schlimmer“ wurden. Dachte sie zunächst noch, dass das normale Nebenwirkungen seien, musste sie feststellen, dass das „aber nimmer vergangen“ ist. Vielmehr wurden die Schmerzen „unerträglich“.
Dazu kam eine schwere Lungenentzündung. Da eine 14-tägige, vom Hausarzt verordnete Antibiose nicht half, wurde sie ins Krankenhaus in eine Lungenfachstation eingewiesen und von dort in die Uniklinik in Regensburg verlegt. In den Kliniken wurde sie mit stärksten Medikamenten, von mehrtätigen Antibiotika-Infusionen über Schmerzmittel bis hin zu Chemotherapien „auf gut Glück“ behandelt. Leider war die darauffolgende kurzzeitige Besserung nicht von Dauer, dann bald danach fing „das Blindwerden an“, was einen erneuten Klinikaufenthalt, diesmal im Bezirkskrankenhaus Regensburg, notwendig machte. Dort erhielt sie eine Hochdosiskortisontherapie, 50.000 mg Kortison in 5 Wochen. Frau Hirtreiter ist überzeugt:
„Wenn ich nicht so gesund gewesen wäre, hätte ich es nicht überlebt.“
Doch ihr Leidensweg war an dieser Stelle noch nicht zu Ende: Im weiteren Verlauf ging es ihr zunehmend schlechter, so dass mehrere Blutwäschen verordnet wurden, ohne therapeutischen Erfolg. Die Ärzte „haben nicht mehr gewusst, was sie machen sollen“, so Frau Hirtreiters Einschätzung.
„Sie haben nie eine Diagnose gehabt. … Sie haben immer nur gesagt: Sie haben eine lebensbedrohliche Krankheit.“
Schließlich wurde Frau Hirtreiter eine Kopfoperation vorgeschlagen, die 7 Stunden gedauert habe.
„Seither habe ich einen Kopf wie eine Blechbüchse, das ist alles ohne Gefühl.“
Obwohl Frau Hirtreiter „ein Jahr im Krankenhaus gelegen, ein Jahr in Regensburg gelegen“ ist, brachte keine der Maßnahmen langfristig Besserung. Vielmehr musste sie monatelang große Schmerzen ertragen:
„Es war alles entzündet, ich hab so viel Schmerzen gehabt, ich hab 10 Monate rund um die Uhr Schmerzmittel gebraucht, dann hab ich in der Nacht 3 Infusionen gebraucht mit Schmerzmittel, vor lauter Schmerzen.“
Nach einer Reha, einer weiteren Chemotherapie, „die stärksten was sie haben“ und einer weiteren Kopfoperation wurde sie „jeden Tag kränker“. Sie konnte nichts mehr essen, hatte stark abgenommen und war nur mehr „Haut und Knochen“. Im Februar 2022 galt sie, auf dem linken Ohr ertaubt, auf dem linken Auge erblindet und verlorenem Riechvermögen, schließlich als austherapiert:
„Wir haben keine Hilfe mehr für Sie.“
Doch Frau Hirtreiter gab nicht auf und suchte selber weiter nach Hilfe. Diese fand sie bei einem Privatarzt, einem Apotheker und einem Wünschelrutengänger. Der Arzt, den sie zwischen zwei Klinikaufenthalten konsultierte, empfahl ihr die Einnahme hochdosierter Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, und hochdosiertes Vitamin D. Dieser therapeutische Ansatz, den sie bis heute konsequent fortführt, zeigte Wirkung:
„Ich bin wirklich von den Toten auferstanden. … Das Chemo Zeug hat ja alles kaputt gemacht. Und dann ist es besser geworden, langsam.“
Diese Präparate hat sie sogar ins Krankenhaus mitgenommen, aber
„das wollte niemand sehen. … Da hätten sie mich sofort entlassen.“
Der Apotheker verordnete ihr Spenglersan Tropfen, verschiedene Globuli, von ihm hergestellte Tropfen und Tees, der Wünschelrutengänger empfahl ihr zum Ausleiten des Impfstoffes verschiedene kolloidale Mineralien. Selbst eine äußerst schmerzhafte Ohrmuschelentzündung („Ich hab ein Ohr gekriegt wie eine Sau.“), die ärztlicherseits erfolglos mit Antibiotika behandelt wurde, besserte sich auf die Empfehlungen des Apothekers mit Globuli und Tropfen nach 1 ½ Tagen. 20.000 Euro habe sie bisher für diese alternativen Therapieansätze ausgegeben, so Frau Hirtreiter. Doch das habe sie gerne gemacht, denn der Einsatz zeigte Erfolg: 5 Wochen nach der Entlassung aus dem Krankenhaus hatte sie keine Schmerzen mehr.
„Das war mein zweiter Geburtstag.“
Leider erfolgte im Juli 2022 ein weiterer gesundheitlicher Einbruch: ein akutes Nierenversagen, was einen erneuten Aufenthalt in der Uniklinik in Regensburg notwendig machte. Der behandelnde „junge Professor“ war der erste Arzt, der einen Zusammenhang zwischen ihren Erkrankungen und der Impfung herstellte. Er habe viele Patienten, die „auf das Impfen Nierenversagen“ bekommen hätten. Auch bei ihr gehe er von einem „Verdacht auf einen schweren Impfschaden“ aus. Erneut wurde Chemotherapie empfohlen. Diesmal habe die Behandlung geholfen, so Frau Hirtreiter. 9 Chemobehandlungen habe sie sich geben lassen, die 10. Chemotherapie, die am 28. Juli dieses Jahres fällig gewesen wäre, habe sie gegen den Rat der Ärzte abgelehnt.
Frau Hirtreiters Enttäuschung über unser Gesundheitssystem ist groß: Nicht nur, dass „kein Arzt was vom Impfen wissen“ wollte, der junge Professor aus Regensburg ausgenommen.
„Die streiten alles ab …. stehen auf und verweisen mich zur Tür.“
Auch andere Impfschäden werden nicht wahrgenommen und zugegeben. In den Krankenhäusern, in denen sie war,
„da waren nur Impfschäden … in der Station, da waren nur Impfschäden. … Da war sonst außer Impfschäden nichts. Die Corona Betten waren alle leer . … Bei den Impfschäden … waren die Betten noch am Gang draußen. … Die Menschen haben das … gesehen, aber nicht die Ärzte.“
In der Reha sei es genauso gewesen,
„da waren lauter junge Menschen, … die waren so krank. … Das hat kein Arzt wissen wollen. … Ich hab gedacht, ich bin der einzige Impfschaden, dabei war die ganze Klinik voll Impfschäden.“
So lautet ihr bitteres Resümee:
„Eine Mafia ist ein Dreck dagegen. … Die Ärzte, die … mitgemacht haben, die haben alle Blut an den Händen.“
Kein Arzt sei bereit gewesen, ihren Impfschaden beim Paul-Ehrlich-Institut zu melden. Ein hilfsbereiter Nachbar habe das für sie übernommen.
Frau Hirtreiters Klage beim Sozialgericht in Landshut wurde mit der Begründung abgelehnt, dass sie keinen Impfschaden habe, und sie die „Krankheiten alle sowieso bekommen hätte.“
Derzeit bereitet sie mit Hilfe eines Anwaltes eine Klage gegen den verantwortlichen Impfarzt vor. Es habe sehr lange gedauert, den Namen dieses Arztes ausfindig zu machen, so Frau Hirtreiter:
„Die wollten alles vertuschen … , dass ja nichts an die Öffentlichkeit kommt.“
Doch die Aufklärung dieses „schlimmen Verbrechens an der Menschheit“ ist Frau Hirtreiter ein großes Anliegen. So berichtet sie unermüdlich über das, was ihr widerfahren ist und stellt dabei mittlerweile in ihrem Umfeld eine große Skepsis gegenüber der Impfagenda fest.
Für die Zukunft wünscht sie sich,
„dass das alles an die Öffentlichkeit kommt, dass das alles aufgeklärt wird, und dass die Menschen … , die … das gemacht haben, verurteilt werden.“

Friday Feb 13, 2026

Das Interview wurde erstmalig am 05. 11. 2024 veröffentlicht.Es kann mit Video angesehen werden auf:https://geimpft-geschaedigt-geleugnet.de/marlies-spuhler/wir-haben-seit-2021-durchgehend-hohe-sterbezahlen/
Die selbstständige Bestattermeisterin Marlies Spuhler ist in ihrem Ort als Querdenkerbestatterin bekannt. Als regelmäßige Teilnehmerin und Mitorganisatorin der sogenannten Montags-Spaziergänge in ihrem Ort musste sie bisher zwei Hausdurchsuchungen über sich ergehen lassen. Diese Erfahrung hat sie jedoch mitnichten zum Schweigen gebracht. Vielmehr hat es sie dazu ermutigt, sich öffentlich zu ihren Beobachtungen und Auffälligkeiten in ihrem beruflichen Alltag seit Beginn der Impfkampagne zu äußern.
Als eines von drei Bestattungsunternehmen in ihrem 8000-Seelen-Ort hatte sie in den Jahren vor Corona zwischen 30 und 50 Bestattungen im Jahr zu begleiten und abzuwickeln. So waren auch im Jahr 2019 mit 45 Beerdigungen, sowie im Corona-Jahr 2020, in dem sie lediglich 35 Sterbefälle betreute, keine Auffälligkeiten zu bemerken. In den darauffolgenden Jahren stellten sich jedoch deutliche Veränderungen ein: „Wir haben seit 2021 durchgehend hohe Sterbezahlen.“
Bei unauffälliger Anzahl der Sterbefälle im Jahr 2020, waren die Einträge in den Totenscheinen jedoch umso auffälliger: Alle Toten in den Kliniken hatten im Gegensatz zu den im häuslichen Umfeld Verstorbenen den Eintrag „mit Corona, noch nicht mal an, alle mit“ im Totenschein vermerkt. Noch irritierender war zudem, dass Marlies Spuhler in den Trauergesprächen von den Angehörigen der im Krankenhaus Verstorbenen berichtet wurde, dass den Hinterbliebenen Geld geboten worden sei „dass der Eintrag da rein kommt.“
Mit Beginn der Impfkampagne im Dezember 2020 wurden in Marlies Spuhlers Bestattungsunternehmen erste Auffälligkeiten deutlich:
„Das ging gleich los. … Wir waren in den letzten 3 Tagen vom Jahr … noch 4 oder 5 mal in den Pflegeheimen, und das ist viel.“
Dies habe sie zunächst noch gar nicht als anormal empfunden: Die Patienten waren alt, das Medikament neu, „die werden das nicht so gut vertragen haben.“ Doch das Sterben nach der Impfung hörte nicht auf.
„14 Tage nach Impfstart, da ist es losgegangen mit den Sterbefällen, … wir haben immer das Boostern gemerkt. … 8, 9 Sterbefälle am Stück.“
Auch für dieses Jahr 2024 konstatiert sie in ihrem Unternehmen eine Übersterblichkeit, allein im Juni habe sie 17 Sterbefälle abwickeln müssen.
„Da müssten … eigentlich die Alarmglocken angehen.“
Beängstigenderweise sei nun die Hauptsterbeursache Krebs, auch würden die Toten immer jünger:
„Ich sehe mittlerweile, dass die Leute immer jünger werden. … Am Anfang sind nur die alten Menschen gestorben, aber mittlerweile… wir beerdigen ganz viele, die die 60 noch nicht erreicht haben. … Ist alles Turbokrebs und das erleben wir im Moment ganz stark.“
Auch habe sie in diesem Jahr bereits zwei Totgeburten zu beklagen gehabt. Aus einem anderen Ort sei ihr von drei Babies berichtet worden, alle drei gestorben im Alter von 8 Wochen an einem Herzinfarkt.
Erschreckend sei für sie zudem, dass die Leichen im Gegensatz zu früher deutliche Veränderungen aufweisen würden:
„Die Körper jetzt sehen für mich oft so aus wie wenn sie gefangen wären … entweder wie wenn die Seele noch nicht gegangen ist, das ist unheimlich schwer zu beschreiben. … Wir haben ganz wenig glückliche Gesichtsausdrücke mehr.“
Auffällig sei auch, dass diese Veränderungen am „ganzen Körper generell“ zu sehen seien:
„Die haben oft diese andere Gesichtsfarbe. … Wir holen ganz oft Verstorbene, gleich wenn der Doktor da war und die haben keine Leichenstarre … die gehen sofort in die Verwesung, und das ist sehr unangenehm. … Das sieht alles so aus, wie wenn er schon mindestens eine Woche verstorben wäre. … Diese ganzen Veränderungen, das ist viel viel schneller.“
Daher könne sie aufgrund ihrer langjährigen Kenntnis der Leichenschau „genau sagen, wer ist geimpft und wer nicht.“
Die eindeutigen Erfahrungen der letzten Jahre treiben Marlies Spuhler um und spornen sie an, ihre Beobachtungen der Öffentlichkeit mitzuteilen.
„Wenn es wirklich so weitergeht, befürchte ich wirklich Schlimmes.“
Daher hat sie für die Zukunft einen großen Wunsch: Sie wünscht sich,
„vor allen Dingen, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. … Jeder, der das zu verantworten hat, gehört vor Gericht gestellt.“
 

Sunday Feb 08, 2026


Das Interview wurde erstmalig am 18. 10. 2024 veröffentlicht.
Dr. Jörg-Heiner Möller erhebt schwere Vorwürfe gegen das Gesundheitssystem: Der Kardiologe und frühere Chefarzt schildert seine Erfahrungen aus der Pandemie, berichtet von der Erkrankung seiner Partnerin nach der Impfung und von Hunderten Patienten mit Post-Vac/Post-Covid. Er spricht von einem System, das „sich gegenseitig deckt“ – und fordert endlich Aufklärung.
Der Kardiologe und Internist Dr. Jörg-Heiner Möller war bis vor kurzem Chefarzt in einem kleinen Krankenhaus in Burglengenfeld in Bayern und verfügt über langjährige Berufserfahrung in der Kardiologie, der Inneren Medizin und der Transplantationsmedizin. Sein Krankenhaus war eines der ersten, das ab März 2020 schwerst an Covid 19 Erkrankte behandelte: die Intensivstation geriet für ein bis zwei Monate an ihre Kapazitätsgrenzen, Patienten, vorwiegend Ältere, verstarben rasch an Lungenversagen, das medizinische Personal konnte den rasanten Krankheitsverläufen nur hilflos zusehen. Die Situation war aus seiner Sicht „hoch bedrohlich“ und die Angst vor einem Zusammenbruch des Gesundheitssystems stets präsent.
Verzweifelt über die schweren und schwersten Krankheitsverläufe entwickelte Dr. Möller in Kooperation mit einem Anästhesisten ein intensivmedizinisches Therapiekonzept, das mit der Gabe von hochdosiertem Cortison arbeitete. Der Erfolg war frappierend, das Verfahren funktionierte, es waren keine Toten mehr zu beklagen. Da dies seiner Erfahrung nach „eine Möglichkeit gewesen“ wäre, „das Lungenversagen abzupuffern“, veröffentlichte er über diese Methode ein Paper, schrieb an Minister Spahn, an Karl Lauterbach, an Christian Drosten, an verschiedene Unikliniken, sowohl national als auch international, in der Hoffnung, dadurch einen wichtigen Hinweis auf die Therapie der schweren Krankheitsverläufe zu geben. Jedoch musste er die irritierende Erfahrung machen, dass seine Erkenntnisse nicht ernst genommen wurden: „Ich hab nie eine Antwort gekriegt.“
Nach Beginn der aus seiner Sicht erlösenden Impfkampagne – er war, da zur Risikogruppe gehörend, einer der ersten in Deutschland, der sich die vermeintlich rettende Spritze geben ließ – fiel ihm zunehmend auf, dass in seiner Ambulanz vermehrt sowohl geimpfte als auch postinfektiöse Menschen vorstellig wurden, die an unerklärlichen Müdigkeits- und Erschöpfungssymptomen, verbunden mit Schmerzen und kognitiven und kardialen Problemen litten. Der unbefriedigende fachliche Austausch mit örtlichen Hausärzten über dieses Erkrankungsmuster – diese Patienten wurden von den Kollegen als psychosomatisch erkrankt fehldiagnostiziert – war ein erster Impuls, über diese für ihn neuartige Erkrankung nachzudenken.
Ein persönlicher Schicksalsschlag, nämlich die schwere, nach einer Covid-Impfung aufgetretene Erkrankung seiner Lebenspartnerin, war für Dr. Möller ein weiterer Impuls, sich vermehrt und intensiv mit Post-Covid und Post-Vac auseinanderzusetzen:
„Meine Partnerin ist nach der Impfung schwer krank geworden, ist unerklärlich müde gewesen, …hatte kognitive Störungen und wurde nach kurzer Zeit berufsunfähig. Und da fing ich dann an nachzudenken, was das für eine Erkrankung ist, und … machte … mich auf den Weg, diese Erkrankung zu verstehen…. Wenn Sie sehen, wenn ein Mensch von jetzt auf gleich kaputt geht, was anderes fällt mir nicht ein. … Wenn Sie jeden Tag das Elend zu Hause sehen, wenn Sie jeden Tag sehen, wie ein Mensch vorher war, was da mit ihm passiert ist, wenn Sie jeden Tag sehen, dass das Glück aus dem Leben eines Menschen verschwindet, dass jemand, der vorher positiv war und ein glücklicher Mensch, auf einmal völlig fertig ist, Suizidgedanken hat, wenn Sie das sehen, dann können Sie nicht mehr sagen Post Vac gibt’s nicht. … Wenn Sie damit konfrontiert sind im persönlichen Bereich, dann werden Sie natürlich sensibilisiert“
und beginnen zu ahnen, dass „die Impfung schädlich sein könnte.“
So begab Dr. Möller sich auf die Reise, die neuartige Krankheit Post-Covid/Post-Vac und die betroffenen Patienten zu verstehen. Dazu war es notwendig, jenseits der gängigen Denkmuster von Ausschlussdiagnostik, Laborwerten und Apparatemedizin nachzudenken, zu untersuchen, nachzufragen. Schnell wurde ihm bewusst:
„Was hier abgelaufen ist ist, dass in großem Maße eine neue Erkrankung entsteht, die nicht gesehen werden will und die man nicht versteht.“
Zunehmend kristallisierte sich aus seinem Patientenklientel heraus: 1/3 der Patienten, die sich hilfesuchend an ihn wandten, waren an Post-Covid erkrankt, 2/3 an Post-Vac. Klinisch differenzierte er zwischen den beiden Gruppen nicht, denn gemein war ihnen eine gleichartige Symptomatik, nämlich Erschöpfung, Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, Sehstörungen, Kopfschmerzen, kognitive und kardiale Probleme, ein Zusammenhang mit den Spike-Proteinen, sowie eine Erhöhung der agonistischen Rezeptorantikörper in 94% der Fälle. Gemein war ihnen auch, dass eine Vielzahl derer von ärztlichen Kollegen als psychisch krank fehldiagnostiziert wurde. Denn: „Was ist einfacher als zu sagen, das ist auf der psychosomatischen Schiene.“ Die Zuweisung zu falschen Therapieansätzen, die die Betroffenen überfordern, sind die logische, und für die Patienten tragische Folge.
„Dass wir eine immens höhere Zahl an chronischen Impfschäden haben, als das zugegeben wird,“ wurde in seiner täglichen Arbeit immer deutlicher. Dabei handelt es sich um Menschen, die aufgrund ihrer Erkrankung nicht mehr fähig sind, ihr Leben selbstbestimmt zu leben, die nicht mehr fähig sind, sich im Dschungel der Behörden und Anträge zurechtzufinden, die in große finanzielle Not geraten, deren Therapien nicht bezahlt werden, die vom System nicht gesehen werden, deren Leben „aus der Bahn“ geraten ist.
So wandte er sich als Arzt, der sich in der Verantwortung für seine Patienten sieht, an das Paul-Ehrlich-Institut PEI, um seine Beobachtungen der hierfür zuständigen Behörde mitzuteilen. Dieser Austausch mit dem PEI ließ Dr. Möller in Abgründe blicken: Keiner seiner Patienten war beim PEI als Impfschaden anerkannt, und tauchte daher nicht als Impfschaden in der Statistik auf. Das PEI habe keine eigene Statistik gemacht, sondern vielmehr die Statistik der Impffirmen übernommen, so Dr. Möller.
„Das ist der nächste Skandal. Da hat man den Bock zum Gärtner gemacht. … Von Impfstoffsicherheit und Überwachung kann hier nicht die Rede sein.“
Die logische Folgerung für ihn ist:
„Dann muss die Zahl der tatsächlichen Impfschäden um Dimensionen höher sein. … Es ist offensichtlich nicht gewollt gewesen, dass die Impfschäden in dem Ausmaß, in dem sie bestehen, publik werden. … Ich sehe einfach die Patienten, und ich sehe die Aussage von Herrn Cichutek, der gesagt hat, es gibt keine chronischen Impfnebenwirkungen bei der Corona Impfung. … Das ist unfassbar anders verglichen mit der Wirklichkeit, die ich vor Ort gesehen habe.“
Das Procedere bei der Impfschadensanerkennung ist ein möglicher Grund für die Nichtanerkennung der Schäden: Die Ärzte des hierfür zuständigen medizinischen Dienstes, laut Dr. Möller nicht „die hellsten Kerzen im Leuchter, das ist ein bequemer Job“, sehen den Antrag der Betroffenen,
„die zitieren das PEI, die sagen, das ist nur verschwindend gering, die zitieren das PEI, Post Vac ist nicht definiert, da die Unis darüber nicht forschen, … dann lehnen sie das ab mit den allerdümmsten Argumenten,…, machen sich nicht die notwendige Mühe, machen sich nicht selber ein Bild, sondern reagieren nur bürokratisch.“
Möller beklagt, dass er noch von keinem medizinischen Dienst gehört habe,
„dass man sich mit der Erkrankung selbst beschäftigt hat. Es wird nur bürokratisch argumentiert und dann geht es weiter bei der Impfschadensanerkennung, da ist die gleiche Argumentationskette, indem sie sagen das PEI hat es nicht anerkannt, es gibt keine Veröffentlichung der Universitäten, das Krankheitsbild ist nicht definiert, also kann es nicht sein, also wird es abgelehnt, und weil sie es ablehnen kommt die Meldung dann natürlich nicht ans PEI. Wir haben ja ein System, das sich gegenseitig deckt. Die Versorgungsämter bei der Impfschadensregistrierung lehnen ab und deswegen sagt das PEI, wir prüfen das ja nicht klinisch und bei uns wird kein Risikosignal sichtbar und die Wirklichkeit sieht gänzlich anders aus.“
Dabei sei und das sei schockierend, eigentlich seit 2018 durch ein Paper des Nobelpreisträgeres Weissmann bekannt, dass die mRNA-Technik bei Patienten Autoimmunerkrankungen, diffuse Entzündungsreaktionen, Störungen der Blutplättchenfunktion und Thrombusformation auslösen könne und diese Patienten vor der Impfung zu identifizieren seien. Also geht Möller davon aus, dass das PEI , „da sitzen ja Profis“, von dieser Gefahr gewusst habe.
„Wenn das PEI von dieser Gefahr wusste, vor der Impfkampagne, gehört es zu den Aufgaben des PEI, die Praxen zu sensibilisieren, ob diese Impfnebenwirkungen auftreten und in welchem Maße sie auftreten. … Wenn das PEI früh gewarnt hätte, wäre die Kampagne vielleicht ein halbes Jahr gelaufen, und wir haben nun hochgerechnet eine halbe Million Impfschäden in Deutschland. Mindestens“,
so Dr. Möllers Einschätzung.
Dr. Möller hat seine Erfahrungen in dem Buch „Post Vac- Die vertuschte Katastrophe“, erschienen im Novum Verlag, ‎ ISBN 978-3711601766, verarbeitet und über seine Erfahrungen der vergangenen Jahre reflektiert:
„Ich verstehe es nicht, warum Kollegen vor Ort nicht mehr Alarm geschlagen haben, …warum die Post Vac Ambulanz in Marburg nicht früh Alarm geschlagen hat, hätte sie machen müssen, … . Ich würde es in einer Dikatur verstehen, … . Aber wir leben in einem freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat. … Dass man kollektiv wegkuckt ist etwas, das ich unerträglich finde.“
Daher bezeichnet er sein Buch als Schrei:
„Wenn Sie das kritisch reflektieren, müssen Sie sagen, dass Sie vor einem gewaltigen System stehen, das die Wahrheit unterdrückt. … Da hilft nur ein Schrei.“
So soll sein Buch eines sein,
„das wachrütteln soll und das ganze System analysieren soll, was dazu geführt hat, dass wir jetzt mindestens eine halbe Million schwer betroffener chronischer Impfkranker haben in Deutschland.“
So fordert er abschließend ein zentrales Institut, das sich „dieses Themas endlich annimmt“ und die Bildung eines Untersuchungsausschusses.
„Wir haben jetzt 3 Jahre verschlafen aus politisch Correctness und das allein ist ein Verbrechen. … Es kann nicht sein, dass Leute Bundesverdienstkreuze bekommen, wo ich denke, die gehören eher angeklagt.“
Abschließend bedanken wir uns bei Dr. Möller für seine Gesprächsbereitschaft, seine Offenheit und seinen Mut.
Medizinisches Fachpersonal, das ähnliche Erfahrungen gemacht hat, bitten wir, uns diese mitzuteilen. Kontaktaufnahme ist möglich über info@mwgfd.org. Vielen Dank!

Tuesday Feb 03, 2026


Das Interview wurde erstmalig am 10. 05. 2024 veröffentlicht.
Gabriela Buxbaums Leidensweg begann vor ca. 3 Jahren und dauert bis heute an. Motiviert von dem Versprechen der Regierung und der Medien, durch die Impfung gegen Corona könne sie ihren solidarischen Beitrag zur Beendigung der Pandemie leisten, und so dabei helfen, dass wieder Normalität einkehren könne, ließ sie sich im April und Mai 2021 mit dem Impfstoff von BioNTech impfen. Heute bereut sie diese Entscheidung sehr.
Verspürte sie nach der ersten Injektion nur Müdigkeit, entwickelte sie einige Wochen nach der zweiten Impfung rasende Kopfschmerzen, die einen Krankenhausaufenthalt notwendig machten. Die niederschmetternde Diagnose war: Hirnhautschwellung frontal rechts und links. Parallel dazu entwickelte sich ein Zittern am ganzen Körper, das sie bis heute einschränkt. Ein Ärztemarathon folgte, viele Diagnosen, wie POTS (posturales Tachykardiesyndrom), verschiedene Autoimmunprozesse wie Lupus, Autoimmungastritis, autoimmune Darmentzündungen, erhöhte GPCR-Autoantikörper, CFS mit einem Bell Score von 20, PEM (Post-Exertionelle Malaise) mit häufigen Crashs, Small Fiber Neuropathie oder Mikrothrombosen wurden gestellt. Ernüchtert stellt sie fest:
„Wenn ich das gewusst hätte, was ich heute weiß, wäre ich ganz sicher nicht Impfen gegangen. […] Aber ich wollt halt mithelfen. […] Ich hab klassisch alle Nebenwirkungen und alle Probleme die man haben kann. […] Ich hab wirklich das volle Programm, ich hab eigentlich alles.”
Ein Rollstuhl und ein Rollator sind ihr täglicher Begleiter geworden. Es gibt sogar Tage, da hat sie keine Kraft zur Körperpflege: „Da schaff ich nicht einmal Zähneputzen.” Wurde zunächst der Zusammenhang mit der Impfung von den Ärzten negiert, hat sie heute eine Post Vac-Diagnose bestätigt bekommen. Dennoch gibt es immer noch Ärzte, die sich weigern, die Verbindung zur Impfung herzustellen, und sie mit der Diagnose „Long Covid” abzuspeisen: ein Unding für Gabriela Buxbaum, die erst im April ’23 erstmalig an Corona erkrankte, und während der Pandemie jeden zweiten Tag ein negativen Test vorweisen konnte.
Aufgrund der Tatsache, dass Spikeproteine seit ihren Impfungen anhaltend im Blut und im Gewebe nachweisbar sind, geht sie davon aus, dass ihr Körper nach wie vor Spikes produziert. Und das, obwohl diese, glaubt man dem Mainstream-Narrativ, „eigentlich schon lange weg sein und abgebaut sein” sollten. Leider ist ihrer Erfahrung nach die Situation in Österreich für Impfgeschädigte mehr als unbefriedigend. „Therapeutisch tut sich halt nicht sehr viel, weil das halt alles mit sehr hohen Kosten verbunden ist.” In Österreich werde nichts bezahlt, da es laut gängigem Narrativ „keine Impfschäden“ geben würde. Notwendige Hilfen wie Anlaufstellen, Ambulanzen, Fachleute, die ausgebildet sind, die speziellen diagnostischen Verfahren zu interpretieren und die richtige Therapie einzuleiten, fehlen. So wenden sich viele österreichische Betroffene an überlaufene Praxen in Deutschland. Lange Wartezeiten und hohe selbst zu zahlende Kosten sind der Preis.
Gabriela Buxbaums Enttäuschung über das österreichische Gesundheitssystem ist groß: Eigentlich habe es einen guten Ruf, aber mittlerweile stelle es ihr „die Haare auf.” Mittlerweile würden sogar bestehende Long Covid-Ambulanzen wieder geschlossen, was bedeutet, dass Post Vac-Erkrankte, die mit der Diagnose „Long Covid” fehldiagnostiziert werden, nicht einmal mehr dort Hilfe erhalten können. „Es wird halt runtergehalten”, stellt sie ernüchtert fest. Die Ärzte stünden unter großem Druck der Ärztekammer. Viele Mediziner hätten zu ihr gesagt, dass ihre Beschwerden von der Impfung kämen, jedoch nur wenige wagten es, ihr dies auch schriftlich zu bestätigen.Doch Gabriela Buxbaum ist eine Kämpferin. Gemeinsam mit anderen Betroffenen hat sie den Verein „Post Vac Syndrom Austria” gegründet, der mittlerweile knapp 1.100 Mitglieder zählt. Den Zusammenschluss aller Betroffenen hält sie für wichtig. Unzählige Briefe hat der Verein an den Gesundheitsminister und die Medien geschrieben, Kundgebungen wurden organisiert.
Aber: „Es greift das heiße Thema niemand an. […] Wir rennen überall an die Wand.” Gabriela Buxbaum hat Angst, eines Tages als Pflegefall in einem Pflegeheim leben zu müssen, da „es [..] immer weiter bergab” ginge. Aufgrund ihrer Erfahrungen hat sie den Verdacht, dass die Regierung das Problem mit den Impfgeschädigten aussitzen wolle, und zwar so lange, bis die Betroffenen gestorben sind, und sich das Problem daher von selbst gelöst hat.
Wir hoffen, dass durch diesen Beitrag und die gesamte Interviewreihe die Situation der Impfgeschädigten von einer breiten Öffentlichkeit wahrgenommen wird, um dadurch ein Umdenken der Politik und der Ärzteschaft zu erwirken, sodass Gabriela Buxbaums schreckliche Vermutung nicht wahr werden wird.

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